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World Travel Monitor weist wachsende Vorsicht bei Reisenden aus | Alltagsmagazin.de

World Travel Monitor weist wachsende Vorsicht bei Reisenden aus

Der World Travel Monitor macht deutlich, dass Reisende in Europa 2016 deutlich vorsichtiger geworden sind. Die Anschläge in der Türkei, in Brüssel und Paris haben für eine massive Verunsicherung bei den Touristen gesorgt. Der Tourismus in der Türkei brach massiv ein, selbst Frankreich und Belgien mussten deutliche Veränderungen bei ihren touristischen Zielen hinnehmen. Das geht aus dem aktuellen World Travel Monitor hervor, der sich auf den Zeitraum von Januar bis August 2016 bezieht.

Sichere Reiseziele bevorzugt

Ganz deutlich wird dabei: Die Urlauber in Europa bevorzugen sichere Reiseziele. Bei den reinen Strandurlaubern hat sich kaum eine Veränderung in den Zahlen ergeben, dafür erleben die Städtetrips massiven Aufwind. Hier gab es bei der Zahl der Reisenden ein Plus von satten 15 Prozent, obwohl die Anschläge in Paris hier eigentlich dämpfend hätten wirken müssen. Offenbar wollen sich Urlauber den Städtetrip aber trotzdem nicht nehmen lassen.

Martin Buck von der Messe Berlin sieht in den stagnierenden Zahlen der Strandurlauber vor allem eines: Die Touristen haben Angst, Orte zu besuchen, die von Terroranschlägen betroffen waren. Negative Entwicklungen zeigten sich auch bei asiatischen Touristen, die in diesem Jahr deutlich seltener europäische Länder besuchten.

Spanien und Portugal gingen aus dem World Travel Monitor als klare Sieger hervor. Auch Großbritannien konnte nach dem Brexit und durch den damit verbundenen schwachen Kurs des britischen Pfunds deutlich mehr Besucher verzeichnen. Hier gab es ein Plus von acht Prozent.

Weniger Reisen ins Ausland

Laut dem „UNWTO World Tourism Barometer“ sank die Zahl der internationalen Ankünfte um 1,6 Prozent. Der Anstieg in diesem Bereich lag somit deutlich unter den Zahlen des Vorjahres, wo eine Wachstumsrate von 4,6 Prozent verzeichnet werden konnte. Ebenfalls entschieden sich weniger Urlauber für Rundreisen. Ihre Zahl sank um fünf Prozent.

Trotzdem rechnen die Experten des „European Travel Confidence Index“ für das kommende Jahr mit einem klaren Anstieg bei den Reisen ins Ausland um etwa vier Prozent. Bei den deutschen Reisenden, die sich für einen Urlaub im europäischen Ausland entscheiden, geht man von einem Wachstum von zwei Prozent für 2017 aus.

Quelle: sgu