Schon jetzt führt die
Wie sehen die aktuellen Pegel an der Elbe in Sachsen aus?
Am Vormittag des Pfingstmontags (25. Mai 2026) lag der Pegel der Elbe in Dresden gerade einmal noch bei 72 Zentimetern. Bis zur Wochenmitte soll er nach den Prognosen des Landeshochwasserzentrums auf der Basis der Vorhersagen des Deutschen Wetterdienstes (DWD) bis auf 67 Zentimeter fallen. Damit wäre er vom zehnjährigen Mittel des Niedrigwasserstands gerade einmal noch 9 Zentimeter entfernt. Der in der letzten Dekade erhobene Durchschnittswert beim mittleren Wasserstand der Elbe am Pegel Dresden liegt bei 1,47 Metern.
Ein Stück weiter am Pegel Riesa sieht es ähnlich aus. Dort wurde der Wasserstand am Pfingstmontag mit 1,34 Metern und fallender Tendenz angegeben. Im Laufe der Woche soll er auf 1,32 Meter fallen. Der zehnjährige Mittelwert bei Niedrigwasserstand liegt am Pegel Riesa bei 1,23 Metern. Noch deutlicher wird das schon vor Beginn der Sommermonate vorhandene Defizit bei einem Blick auf die gemessenen Mengen des pro Sekunde am Messpunkt durchfließenden Wassers. Dieser Wert liegt am Pegel Riesa aktuell lediglich bei einem reichlichen Drittel der durchfließenden Mengen bei mittlerem Wasserstand.
Keine nennenswerte Entspannung bei den Pegeln der Elbe in Sachsen in Sicht
Ein Blick auf die Prognosen des DWD zeigt, dass in den nächsten Tagen keine so großen Niederschlagsmengen erwartet werden, dass sich nachhaltig an den Wasserständen der Elbe etwas ändern könnte. Lediglich von der Entwicklung lokaler Gewitter gehen die Meteorologen aus. Nach einem kurzen (leichten) Rückgang der Temperaturen soll es bereits am letzten Maiwochenende wieder hochsommerliche Temperaturen und keine nennenswerten Niederschläge geben.
Die etwas längerfristigen Prognosen aus dem Copernicus-Programm der Europäischen Union dürften die Sorgenfalten vieler Landwirte und auch der Betreiber der Lastkähne und Ausflugsdampfer in Sachsen noch verstärken. Für die letzte Maiwoche 2026 werden unterdurchschnittliche Niederschlagsmengen prognostiziert. In der ersten Juniwoche 2026 werden etwas erhöhte Niederschlagsmengen lediglich im äußersten Norden erwartet. Die zweite Juniwoche soll danach durchschnittlich ausfallen mit leichten Defiziten in Teilen von Baden-Württemberg. In den beiden weiteren Wochen weiten sich die Niederschlagsdefizite auf die komplette Südhälfte Deutschlands aus.
Quelle: Umweltamt Sachsen, DWD, EFFIS (Copernicus)

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