Kaum ein Stadion ist so eng mit dem globalen Fußballgedächtnis verbunden wie das 1966 eröffnete
Das Aztekenstadion und die Meilensteine seiner Geschichte
Seinen endgültigen Platz im Pantheon des Sports verdankt das Stadion vor allem den Weltmeisterschaften. 1970 wurde es zur Bühne des „Jahrhundertspiels“ zwischen Italien und Deutschland im Halbfinale sowie des Finales, in dem Pelés Brasilien die vielleicht berühmteste WM-Mannschaft aller Zeiten krönte. 1986 schrieb das Stadion erneut Geschichte: Im Viertelfinale gegen England erzielte Diego Maradona hier sowohl das berüchtigte „Hand-Gottes“-Tor als auch das „Tor des Jahrhunderts“, ehe Argentinien wenig später auch das Finale an gleicher Stelle gewann. Insgesamt war das Stadion Austragungsort von 24 WM-Partien der Männer und wird 2026 als erstes Stadion überhaupt bei einer dritten Männer-WM genutzt werden. Damit bleibt es ein interessantes Bauwerk, das nicht nur Turniere beherbergt, sondern Epochen des Fußballs miteinander verbindet.
Ausstattung und Sicherheit im Aztekenstadion
Zum 80. Jubiläum der Eröffnung blickt das Stadion nicht nur zurück, sondern auch nach vorn. Schon für die WM 1986 war es modernisiert worden; weitere Anpassungen folgten in den Jahren danach, um Komfort, Medieninfrastruktur und Sicherheit zu verbessern. Die tiefgreifendste Erneuerung läuft jedoch im Vorfeld der WM 2026. Unter dem Namen Estadio Banorte wird die Arena technisch und baulich umfassend aufgerüstet, ohne ihren ikonischen Charakter zu verlieren. Geplant beziehungsweise umgesetzt wurden unter anderem neue Sitzschalen, modernisierte Zugänge, erweiterte Hospitality- und Pressebereiche, verbesserte Barrierefreiheit, großflächige LED-Anzeigen, ein neues Audiosystem sowie eine zeitgemäße Rasen- und Infrastrukturtechnik. Auch Fassade und Dach werden überarbeitet. So steht das Stadion exemplarisch für die Verbindung von Tradition und Zukunft: ein historischer Ort, der sich neu erfindet, um auch in seinem neunten Jahrzehnt die große Bühne des Weltfußballs zu bleiben. Dabei kommt die Sicherheit nicht zu kurz. Schon jetzt verfügt das Aztekenstadion in Mexiko über ein ausgereiftes Konzept, zu dem auch die Überwachung des gesamten Bereichs mit insgesamt 27 CCTV-Kameras gehört. Das Kürzel steht für die Closed Circuit TV-Technik.
Quelle: Futbol del Distrito Federal S.A.

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