Der Countdown zum Eröffnungsspiel der
Fußball-WM 2026 wird in drei Staaten ausgetragen
Die Fußball-Weltmeisterschaft 2026 weist eine Besonderheit auf. Die Spielstätten befinden sich in drei verschiedenen Staaten. Dazu gehören die USA, Kanada und Mexiko. Das größte Stadion ist das AT&T Stadium (alternativ auch Dallas-Stadion genannt) im amerikanischen Arlington. Es bietet Platz für bis zu 94.000 Zuschauer. Auf dem zweiten Rang der größten Spielstätten landet das Aztekenstadion in Mexiko-Stadt (83.000 Zuschauerplätze) vor dem MetLife Stadium in East Rutherford (US-Bundesstaat New Jersey) mit 82.500 Plätzen. Als Austragungsorte der Spiele in Kanada wurden das BC Place Stadium in Vancouver (54.000 Plätze) und das BMO Field in Toronto (45.000 Plätze) ausgewählt. Die Halbfinalspiele finden in Arlington und Atlanta statt. Das Finalspiel startet im MetLife Stadium in East Rutherford.
Fußball-Weltmeisterschaft 2026 sorgte bereits im Vorfeld für Kritik
Aktuell ist es durchaus noch möglich, Tickets für Flüge von Deutschland aus in die USA zu bekommen. Last-Minute-Bucher kommen ab 750 beispielsweise vom Flughafen BER nach New York. Dabei handelt es sich mehrheitlich um Flüge mit einem Zwischenstopp. Restangebote für Direktflüge sind rar. Das heißt, dort wirkt sich die Fußball-WM 2026 nicht auf die Preise aus. Ganz anders sieht es allerdings beim Nahverkehr rund um viele Spielorte in den USA aus. Dort liegen in dieser Zeit die Ticketpreise an einigen Stellen beim mehr als Zehnfachen des Normalpreises. Ein Beispiel dafür ist New Jersey. Das ruft natürlich massive Kritik der Einheimischen hervor, die auch in dieser Zeit zur Arbeit und zurück fahren sowie andere Wege erledigen müssen. Einige amerikanische Städte, in denen WM-Spiele ausgetragen werden, haben sich nicht zu dieser Vorgehensweise entschlossen. Dazu gehören unter anderem Kansas City, Atlanta und Los Angeles. Wer auf den letzten Pfiff noch Eintrittskarten für die Spiele der Fußball-WM haben möchte, sollte viel Geld in der Tasche haben. Das gilt insbesondere für das Finalspiel. Dafür werden von Wiederverkäufern teilweise Preise im sechsstelligen Bereich pro Karte aufgerufen.
Quelle: FIFA, Betreiber ÖPNV USA, BER

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