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DWD warnt: Die nächste Hitzewelle steht bevor

View on Dresden skyline from side of Elbe river, Saxony, Germany

Schon bald wird Deutschland erneut unter einer erneuten Hitzewelle ächzen. Das belegen Auswertungen der verschiedenen Wettermodelle.

Erst vor wenigen Wochen wurden in Deutschland die Rekorde bei den Tageshöchsttemperaturen mehrfach kurz nacheinander geknackt. So wurden am 26. Juni 2026 im saarländischen Saarbrücken-Burbach 41,3 Grad Celsius gemessen. Schon einen Tag später fiel der Rekord, denn das Thermometer zeigte in Drewitz in Sachsen-Anhalt 41,8 Grad Celsius. Nun mehren sich die Anzeichen, dass diese Rekorde im Rahmen einer Hitzewelle in der letzten Juliwoche 2026 in Deutschland erneut übertroffen werden könnten. Zwar spricht der DWD aktuell (Stand 25.07.2026 um 10:00 Uhr) noch von bis zu 38 Grad Celsius, aber die GFS- Modelle prognostizieren höhere Werte. Deutschland wird genau von den Wetterzonen erreicht, die derzeit für die riesigen Waldbrände in Frankreich und Spanien verantwortlich sind.

Viele Flüsse haben schon vor der Hitzewelle kritische Niedrigwasserstände

Aufgrund des Sitzes unserer Redaktion in Ostsachsen werfen wir zuerst einen Blick auf die Elbe. Der Pegel Dresden weist aktuell (25.07.2026 um 10:00 Uhr) einen Wasserstand von 57 Zentimetern aus. Obwohl einzelne Gewitterschauer angesagt sind, wird er nach den Prognosen des sächsischen Landeshochwasserzentrums einen Wert von 60 Zentimetern nur kurzzeitig überschreiten. Die momentane Durchflussmenge liegt bei knapp 90 Kubikmetern pro Sekunde. Mit aktuell 1,16 Metern erreicht der Pegel in Riesa ebenfalls nur reichlich die Hälfte des normalen mittleren Wasserstands von 2,17 Metern. In vielen Teilen Deutschlands ist die Lage ähnlich.

Kleingärten sind bei Hitzewellen kühle Oasen in Großstädten

Hotspots mit Rekordwerten sind üblicherweise die Zentren großer Städte. Vor allem die versiegelten Flächen spielen dabei eine wichtige Rolle. Doch einige Städte profitieren davon, dass es bei ihnen besonders viele Kleingärten gibt. Mit einer intelligenten und naturnahen Bewirtschaftung tragen sie zur natürlichen Kühlung der Städte bei. Das beweisen die Temperaturmesswerte im unmittelbaren Umfeld. Spitzenreiter dabei ist Berlin mit rund 66.000 Kleingärten auf dem Stadtgebiet. Auf dem zweiten Rang folgt Leipzig mit rund 39.000 Kleingärten vor Hamburg mit circa 32.000 Gärten in Vereinen. Schlusslichter unter den 15 größten Städten sind Stuttgart mit etwa 3.000 Kleingärten, Duisburg mit rund 6.300 Gärten und Düsseldorf mit etwa 6.600 Kleingärten. Aber auch die natürliche Kühlwirkung der Balkonbepflanzungen sollte nicht unterschätzt werden. Dabei spielen sowohl die Verdunstung über die Blätter und die Blumenerde als auch die natürliche Beschattung eine wichtige Rolle.

Quelle: DWD, GFS-Modell, Bundesverband der Kleingärtner, Landeshochwasserzentrum Sachsen

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