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Norwegen trauert: König Harald V. verstorben

Flag of Norway - The flag of Norway is a blue Scandinavian cross over the Dannebrog, the flag of Denmark. Adopted as the national flag of Norway on 13th July 1821.

Ein Land nimmt Abschied. König Harald V. ist mit 89 Jahren gestorben. Sein Leben verband Exil, Pflichtgefühl, Sportleidenschaft und das Interesse am Wandel.

Der dienstälteste Monarch der Welt ist tot. König V. von Norwegenstarb am 28. August 2026 im Rikshospitalet in Oslo im Alter von 89 Jahren. Nach Angaben des Königshauses und der Pressetelle der norwegischen Regierung schlief er friedlich um 6.35 Uhr ein. Zuletzt war er wegen hämolytischer Anämie (eine Form der Blutarmut) behandelt worden. Komplikationen einer Kortisontherapie führten zu Flüssigkeitsansammlungen im Körper. Hinzu kam eine bakterielle Infektion des Blutkreislaufs. Harald war seit Jahren gesundheitlich angeschlagen, blieb aber seiner Rolle treu und lehnte eine Abdankung wiederholt ab.

Kindheit und Ausbildung von Harald V. von Krieg geprägt

Harald wurde am 21. Februar 1937 auf Gut Skaugum bei Asker geboren, als Sohn von Kronprinz Olav und Kronprinzessin Märtha. Seine frühe Kindheit wurde vom Zweiten Weltkrieg dominiert. Nach der deutschen Besetzung Norwegens floh die Kronprinzenfamilie zunächst nach Schweden und später in die USA, wo Harald mehrere Jahre in Maryland lebte. 1945 kehrte er nach Norwegen zurück. Er besuchte die Smestad-Schule und später die Osloer Kathedralschule, bevor er eine militärische Laufbahn einschlug. Seine Ausbildung führte ihn an die norwegische Militärakademie, außerdem studierte er an der Universität Oslo und am Balliol College in Oxford, wo er sich mit Sozialwissenschaften, Wirtschaft und Geschichte befasste.

Welche Auszeichnungen und sportliche Erfolge erzielte Harald V. von Norwegen?

Als Staatsoberhaupt erhielt Harald zahlreiche Orden und Ehrungen, darunter norwegische und internationale Auszeichnungen wie den St.-Olav-Orden, den Königlichen Norwegischen Verdienstorden sowie hohe Orden befreundeter Staaten. Besonders eng blieb er dem Sport verbunden. Als Segler vertrat er Norwegen bei den Olympischen Spielen 1964 in Tokio, 1968 in Mexiko-Stadt und 1972 in München. Später gewann er mit norwegischen Crews internationale Titel und Medaillen, unter anderem bei Welt- und Europameisterschaften im Segeln. Diese sportliche Seite trug viel zu seinem Bild als bodenständiger, naturverbundener Monarch bei.

Wer folgt Harald V. auf den Thorn des norwegischen Königshauses?

Die Thronfolge ist klar geregelt. Mit Haralds Tod wurde sein Sohn Haakon automatisch König von Norwegen. Haakon (geboren 1973) hat damit bereits praktische Erfahrungen. Er war seit 1991 Kronprinz und hatte seinen Vater in Phasen gesundheitlicher Einschränkungen bereits mehrfach als Regent vertreten. Damit beginnt für die norwegische Monarchie ein neues Kapitel. Harald V. hinterlässt das Bild eines Königs, der Tradition und Modernisierung verband, in Krisen Trost spendete und sein Amt als lebenslange Verpflichtung verstand. In einem offiziellen Statement zum Tod des Königs bezeichnete ihn der norwegische Außenminister Espen Barth Eide wörtlich als „großzügigen und warmherzigen Monarchen“ sowie als „weisen Gesprächspartner“.

Quelle: Regierung Norwegen (Anmerkung: Artikel wurde mit KI-Support erstellt und manuell geprüft und überarbeitet.)

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