Hund von Polizei aus Auto gerettet

Am Freitag wurden Passanten in München auf ein Fahrzeug aufmerksam, das in der prallen Sonne geparkt war und in dem sich ein Hund befand. Nachdem sich die Passanten versichert hatten, dass der Halter des Hundes nicht in der Umgebung zu sehen war, informierten sie Streifenbeamte. Wie Polizeisprecher Peter Beck erklärte, stand das Fahrzeug nicht nur in der prallen Sonne, sondern waren auch alle Scheiben geschlossen. Der Hund im Kofferraum reagierte auch auf das Klopfen an die Scheiben nicht mehr.

Autoscheibe eingeschlagen, um Hund zu retten

Die Polizisten versuchten daraufhin, den Halter telefonisch zu erreichen, was ihnen nicht gelang. Daraufhin schlugen sie die Scheibe des Wagens ein, um den Hund zu retten. Er bekam von seinem Besitzer, der wenige Minuten später mit seiner Frau auftauchte, etwas Wasser und es ging ihm wieder besser. Dennoch muss sich der Halter jetzt mit einer Anzeige wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz auseinandersetzen.

Keinen Hund im Auto lassen

Der Fall zeigt, dass zwar Hilfe kommen kann, diese aber mit hohen Sachschäden einhergehen kann. Deshalb auch von uns noch einmal der dringende Appell an alle Hundehalter: Lassen Sie Ihren Hund nicht unbeaufsichtigt im Auto. Die Temperaturen steigen gerade im Sommer so schnell an, dass Ihr Hund im aufgeheizten Auto sterben kann.

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