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Formel 1 Rennen in Japan von Chaos und Unfällen überschattet

Das Rennen in Suzuka stand offenbar unter keinem guten Stern. Obwohl es von den japanischen Wetterbehörden die Warnung vor dem Taifun „Phanfone“ gegeben hatte, starteten die Veranstalter das Formel 1 Rennen. Doch das erwies sich als falsche Entscheidung, wie die Ergebnisse beweisen. Am Ende gab es schwere Unfälle und einen Abbruch des Rennens.

Fahrer der Formel 1 kämpften mit schlechten Bedingungen

Ein normaler Start war beim Formel 1 Rennen in Suzuka durch die schlechten Wetterbedingungen unmöglich. Deshalb wurde ein Safety Car-Start angesetzt. Ein schwerer Wolkenbruch sorgte bereits kurz nach dem Start für eine Zwangspause von zwanzig Minuten. Das größte Problem von Sebastian Vettel, Nico Rosberg und Co. war das Aquaplaning, das die Rennwagen der Formel 1 trotz der geringen Geschwindigkeit unbeherrschbar machte. Beim erneuten Start via Safety Car musste Fernando Alonso mit technischen Problemen aus dem Rennen aussteigen. Nico Rosberg schob sich langsam an die Spitze des Felds. Sebastian Vettel kämpfte sich bis auf den vierten Platz vor.

Horrorcrash überschattete das Formel 1 Rennen in Suzuka

Das Unglück bei der Formel 1 in Suzuka begann damit, dass Adrian Sutil mit seinem Flitzer von der Strecke rutschte. Er selbst kam mit dem Schrecken davon, aber sein Rennwagen musste mit einem Abschlepper geborgen werden. Und genau der wurde dem Franzosen Jules Bianchi zum Verhängnis. Er prallte ungebremst in den Abschleppwagen und rutschte unter dessen Kran. Schwer verletzt wurde er in ein Krankenhaus gebracht. Aufgrund der schlechten Wetterbedingungen musste das mit einem Krankenwagen geschehen. Offizielle Statements über seinen Zustand gab es zuerst nicht, aber Nico Rosberg gab der Presse gegenüber an, über Informationen zu verfügen, nach denen der Zustand von Jules Bianchi als „sehr, sehr ernst“ einzuschätzen ist.

Veranstalter verfügten einen Abbruch des Formel 1 Rennens in Suzuka

Nach dem Horrorcrash von Jules Bianchi ließen der Rennleiter die Fahrer mit der roten Flagge in der 47. Runde von der Strecke winken. Dennoch gehen die Ergebnisse des Rennens in Suzuka in die Gesamtwertung mit ein. Dafür werden die Zeiten und Platzierungen der 44. Runde herangezogen, die von allen noch im Feld befindlichen Fahrern beendet wurde. Zu diesem Zeitpunkt befand sich Nico Rosberg auf dem zweiten Platz hinter Lewis Hamilton und vor Sebastian Vettel auf dem dritten Platz.