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Afrikanische Schweinepest in Mecklenburg-Vorpommern

Animals in the wild - African bushpig in the Kruger National Park, South Africa

Die Afrikanische Schweinepest ist in Mecklenburg-Vorpommern angekommen. Wie jetzt das Friedrich-Loeffler-Institut bestätigte, sei ein erster Fall in einem Mastbetrieb aufgetreten. Nun müssen Tausende Tiere getötet und von einer Spezialfirma entsorgt werden.

Die Afrikanische Schweinepest (ASP) wurde erstmals in einem Mastbetrieb bei Güstrow entdeckt. Nachdem der Fall bekannt wurde, begann man mit der Räumung des gesamten Bestandes. Eine Sprecherin des Landkreises Rostock erklärte in Güstrow, dass nun 4.000 Schweine getötet und binnen drei Tagen unter größten Sicherheitsvorkehrungen von einer Spezialfirma entsorgt werden müssen.

Wie aufwändig die Entsorgung ist

Laut den aktuellen Angaben werden die Tiere in gesonderten Behältern in eine Tierkörperentsorgungsanlage im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte gebracht. Dabei ist das vorrangige Ziel, dass keine Erreger der Tierseuche aus der betroffenen Anlage heraus gelangen können.

Bereits am Montagabend hatte das Friedrich-Loeffler-Insitut als Referenzlabor des Bundes bestätigt, dass in dem Betrieb erste Tiere an ASP verendet seien. Allerdings blieb zunächst unklar, wie das gefährliche Virus überhaupt in die Anlage gelangen konnte.

Sperr- und Beobachtungsbezirk eingerichtet

Nach Bekanntwerden des ASP-Befalls nahe Güstrow hatte der Landkreis Rostock bereits einen drei Kilometer umfassenden Sperrbezirk eingerichtet. Darüber hinaus wurde der Bereich im Radius von zehn Kilometer um den betroffenen Betrieb zum Beobachtungsbezirk erklärt.

In diesem Bereich werden die Schweinehaltungen besonders überprüft. Allerdings sind bis dato noch keine neuen Fälle bekannt geworden. Zusätzlich hat der Landkreis alle Schweinehalter aufgerufen, bisher noch nicht gemeldete Tierbestände an das Veterinäramt zu melden.

Quelle: dpa