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Wer positioniert sich in der Pannenstatistik besser?
Grundsätzlich belegen die vom ADAC erfassten Daten, dass bei E-Autos weniger Einsätze der „gelben Engel“ zur Behebung von Pannen bei E-Autos notwendig waren. Die Pannenhäufigkeit auf je 1.000 im Jahr 2020 neu zugelassene Autos lag bei 17,4 Einsätzen für Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor und bei 10,3 Einsätzen in der Sparte E-Autos. In den Folgejahren ist die Pannenhäufigkeit in beiden Kategorien deutlich gesunken, denn für das Neuzulassungsjahr 2023 gibt der ADAC eine Pannenhäufigkeit von 5,8 für Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor und 2,1 für E-Autos an. Mit steigendem Alter der Fahrzeuge steigt die Pannenhäufigkeit an, wobei die genannten Unterschiede erhalten bleiben. Die Ursache dafür liegt darin begründet, dass E-Autos weniger verschleißanfällige Bauteile enthalten. So fehlen reinen E-Autos beispielsweise Bauteile wie Turbolader und Kolben. Außerdem gibt es dort im Gegensatz zu den Verbrennern keine materialschädigende Hitzeentwicklung.
Was sind die häufigsten Gründe für Einsätze der Pannenhelfer des ADAC?
Den Spitzenplatz der Pannenursachen belegen mit 6,1 Prozent bei Verbrennern und 3,1 Prozent bei E-Autos in beiden Kategorien Probleme mit der Starterbatterie. Den zweiten Rang belegen mit 2,4 Prozent Einsätze wegen Unregelmäßigkeiten an den Motoren und dem Motormanagement bei den Verbrennern, während dieser Anteil mit 0,6 Prozent bei den E-Autos deutlich niedriger ausfällt. Selbst bei Einsätzen wegen kaputter Reifen gibt es Unterschiede, denn sie machen bei Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor 1,8 Prozent und bei E-Autos 1,3 Prozent der Pannenhilfeeinsätze aus. Identische Werte präsentieren sich dagegen bei den Bremsen, beim Fahrwerk sowie bei den Klimasystemen. Auch Schlüssel und die Wegfahrsperre machen bei den Autos mit Elektroantrieb weniger häufig Probleme als bei Verbrennern. Der ADAC begründet das mit der fortschrittlicheren Art der Öffnung, die bei E-Autos häufig auch per App möglich ist.
Quelle: ADAC

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