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Wasserrutschen: Darauf sollten Sie Ihre Kinder hinweisen

Die Freibadsaison ist eröffnet, die heißen Tage des Jahres beginnen und für viele Familien ist jetzt ein Besuch im Freibad ein absolutes Muss. Im kühlen Nass winkt Abkühlung und gerade für den Nachwuchs ist es ein großer Spaß, Kopf voran ins Wasser zu springen oder die zahlreichen Wasserrutschen auszutesten. Allerdings bergen die Wasserrutschen auch Gefahren in sich, wenn die Kinder zu dicht nacheinander oder mit dem Kopf voran hinabrutschen. Darauf weist jetzt der TÜV Thüringen hin.

So sollten Sie Ihre Kinder über die Wasserrutschen aufklären

Experten raten Eltern deshalb, dass sie ihren Kindern vor dem Rutschen genau erklären, worauf diese achten sollten. Meistens finden sich an den Rutschen Hinweisschilder, wo die genauen Regeln erklärt werden. Am besten gehen Sie diese Hinweisschilder zusammen mit Ihrem Nachwuchs durch.

Erklären Sie Ihren Kindern außerdem, dass sie nach der Ankunft im Wasser schnell zur Seite schwimmen sollten, um Platz für den nächsten Schwimmer zu machen. Informieren Sie sich zudem vorab, wie alt Ihr Kind sein muss, um die Rutsche benutzen zu dürfen und wie tief die Eintauchtiefe am Ende der Rutsche ist.

Weitere Gefahren im kühlen Nass

Die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) warnt zu Beginn der Badesaison 2015 zudem vor weiteren Tücken, die im kühlen Nass warten. Schwankungen in der Wassertemperatur, Strömungen und Strudel, plötzliche Tiefen und die persönliche Selbstüberschätzung gibt die DLRG dabei als Hauptgefahren in der Badesaison an. Aber auch unbekannte Erkrankungen, wie Herz-Kreislauf-Probleme, können das Schwimmen schnell zum Problem machen.

DLRG-Sprecher Achim Wiese erklärt weiterhin, dass die Fähigkeiten der Deutschen beim Schwimmen nachlassen. Bereits heute kann jedes zweite Kind nach Abschluss der Grundschule noch nicht schwimmen. Dabei sind die Ursachen vielfältig. Jede vierte deutsche Grundschule hat keinen Zugang zum Schwimmbad, die Organisation, wie die Anfahrt etwa, ist zu aufwändig.

Zudem stehen viele Bäder vor der Pleite. Wiese fordert hier die Politik auf, etwas zu unternehmen. Dennoch sollten sich die Deutschen nicht zu große Sorgen machen, sondern den Freizeitspaß Schwimmen genießen. Die DLRG ist mit insgesamt 46.000 Rettungsschwimmern bundesweit gut aufgestellt für die Badesaison.

Quelle: Süddeutsche