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Über 300 Kandidaten für den Friedensnobelpreis

Aktivisten

Insgesamt 317 Kandidaten sind in diesem Jahr für den Friedensnobelpreis nominiert, darunter auch die Klimaaktivistin und Fridays-for-Future-Begründerin Greta Thunberg.

Schon im letzten Jahr galt Greta Thunberg als Favoritin für den Friedensnobelpreis, doch letztlich erhielt ihn der äthiopische Ministerpräsident Abiy Ahmed. Dennoch ist die schwedische Klimaaktivistin auch in diesem Jahr wieder nominiert.

Auch „Fridays for Future“ ist nominiert

Traditionell werden die Namen der Kandidaten von den Nobel-Institutionen geheim gehalten. Doch zwei schwedische Abgeordnete haben durchsickern lassen, dass sie sowohl Greta Thunberg als auch die Klimabewegung „Fridays for Future“ für den Preis nominiert haben.

Insgesamt stehen 317 Kandidaten für den renommierten Preis zur Wahl, unter ihnen 210 Personen und 107 Organisationen. Das geht aus einer Mitteilung des zuständigen norwegischen Nobelkomitees auf seiner Website hervor. Damit ist die Zahl der Vorschläge die vierthöchste seit Verleihung des Preises. Trotzdem liegt sie noch unter dem Spitzenwert von 2016. Damals waren 376 Kandidaten nominiert.

Weitere Nominierungen für den Friedensnobelpreis

Traditionell werden die Nobelpreisträger Anfang Oktober bekannt gegeben, die Preise werden dann am 10. Dezember verliehen – dem Todestag von Preisstifter Alfred Nobel. Vorschläge für künftige Preisträger dürfen Politiker, Akademiker und frühere Friedensnobelpreisträger einreichen.

Abgeordnete von der Linksfraktion im Bundestag haben auch Wikileaks-Gründer Julian Assange sowie die beiden Whistleblower Edward Snowden und Chelsea Manning für den Preis vorgeschlagen. Wie aus einem Statement von Sevim Dagdelen auf deren Website hervorgeht, sollten mit dem Preis „ihre beispiellosen Beiträge zum Streben nach Frieden und ihre immensen persönlichen Opfer zur Förderung des Friedens für alle“ gewürdigt werden.

Aus der Parlamentsfraktion der norwegischen Partei Venstre kam zudem eine Nominierung für die Bevölkerung Hongkongs für deren Kampf für Freiheit und Demokratie.

Quelle: dpa