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Mercedes muss 298.000 Diesel zurückrufen

Dalton Highway in Alaska

Weltweit muss Mercedes 298.000 Fahrzeuge der E-Klasse und des CLS zurückrufen. Grund dafür: Erhöhte Brandgefahr. Rund 105.000 Fahrzeuge sind auf deutschen Straßen unterwegs.

Konkret ruft der Autobauer Mercedes die Dieselvarianten der E-Klasse und des CLS, die zwischen 2015 und 2019 gebaut wurden, zurück in die Werkstätten. Wie aus Angaben des Kraftfahrt-Bundesamtes hervorgeht, sind weltweit 298.000 Fahrzeuge, in Deutschland 105.000 Fahrzeuge betroffen.

Kurzschluss könnte auftreten

Bei den Baureihen 213, 238 und 257 könnte ein Kurzschluss in einer Stromschiene entstehen, die im Motorraum verbaut ist. Sie überträgt elektrische Ströme verschiedener Komponenten, etwa des Starters oder des Generators.

Wenn Feuchtigkeit ins Fahrzeug eintritt, etwa durch salzhaltiges oder verschmutztes Wasser von der Frontscheibe, könnten zwischen den einzelnen Leitungen der Schiene leitfähige Verbindungen entstehen, so ein Sprecher des Unternehmens. Dadurch könnte eine „thermische Belastung des Kunststoffmaterials in der Stromschiene“ entstehen.

Autos müssen eine Stunde in die Werkstatt

Wie Mercedes weiter angibt, dauert der Werkstattaufenthalt für die Behebung des Problems rund eine Stunde. Die Stromschiene wird bei den zurückgerufenen Modellen überarbeitet und eine separate elektrische Leitung verlegt.

Der Herstellercode 1590007 ist für den Rückruf vorgesehen. Die Hotline 0800/12777777 steht für Anfragen von betroffenen Kunden zur Verfügung.

Quelle: ene