Hunde sind keine Weihnachtsgeschenke!

Wie in jedem Jahr stellen sich die meisten Menschen in diesen Tagen die Frage, was sie wohl zu Weihnachten schenken sollen. Die vorweihnachtliche Stimmung und der oft damit einhergehende Zeitdruck sorgen dafür, dass die Emotionen den Verstand bei der Geschenkeauswahl übertreffen. Von besinnlicher Weihnachtszeit ist im Geschenkerausch kaum etwas zu bemerken.

Hunde als beliebtes Weihnachtsgeschenk – keine gute Idee

Da sind kleine, süße Vierbeiner auf den ersten Blick die perfekte Lösung. Nicht nur der Nachwuchs wünscht sich etwas zum Kuscheln, Spielen und Liebhaben. Auch für die eigene Ehefrau oder Freundin wird mitunter ein Hund als Weihnachtsgeschenk gekauft – am besten noch in der passenden Handtasche, wie Stars und Sternchen es uns vormachen.

Zahlreiche Internetplattformen lassen den Weg zum neuen Familienmitglied kurz erscheinen. Hunde werden wie leblose Waren zu jeder Zeit angeboten, oft auch noch extrem preiswert. Und selbst, wer weiß, dass hinter diesen Anzeigen in den seltensten Fällen seriöse Zuchtstätten stecken, kauft oft aus Mitleid, um die Tiere zu retten. Damit wird der Hundehandel jedoch nur noch weiter unterstützt.

Wie schnell der Weihnachtshund im Tierheim landet

Während der kleine, tapsige Welpe am Weihnachtsabend noch für leuchtende Augen sorgt, stellen die neuen Halter schnell fest, dass ein Hund ein Lebewesen ist und durchaus eigene Ansprüche hat. Mit diesen sind die Halter jedoch häufig überfordert und der süße Vierbeiner landet im Tierheim – wo er sein Dasein oft bis zum Tode fristet.

Deshalb kann es nicht oft genug betont werden: Hunde sind KEINE Weihnachtsgeschenke und KEIN Spielzeug. Sie können nicht einfach umgetauscht werden, wenn sie Arbeit machen oder nicht mehr gefallen. Wer sich für den Kauf eines Hundes entscheidet, übernimmt die Verantwortung für ein Lebewesen. Die durchschnittliche Lebenserwartung eines Hundes liegt bei zehn bis 13 Jahren.

Wenn trotzdem ein Hund als treuer Freund in die Familie einziehen soll, dann doch nicht unbedingt zur Weihnachtszeit. Seriöse Züchter geben in dieser Zeit ohnehin kaum Welpen ab, um diesen unnötiges Leid zu ersparen. Wenn der Wunsch nach dem Hund aber entsprechend groß ist, kann dieser unterm Weihnachtsbaum mit einem Buch zunächst ansatzweise erfüllt werden. So kann man sich im Vorfeld über die Ansprüche eines Hundes informieren. Auch viele StartUps in diesem Bereich, wie FeedGreen, welches sich auf biologische Tiernahrung spezialisiert hat, geben gute Tipps.

Quelle: FeedGreen