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Golden Gate Bridge in San Francisco bekommt Sicherheitsnetze | Alltagsmagazin.de

Golden Gate Bridge in San Francisco bekommt Sicherheitsnetze

Bis zum Jahr 2021 soll die Golden Gate Bridge in San Francisco um ein Element erweitert werden. Die Touristenattraktion im Norden von Kalifornien bekommt ein gigantisches Netz unter dem Brückendeck.

Lange haben die Betreiber der Golden Gate Bridge in San Francisco darüber nachgedacht, ob die Optik des Wahrzeichens der Bay Area mit einem Netz verändert werden sollte. Doch nun steht fest, dass ein Netz zur Verhinderung versehentlicher und absichtlicher Abstürze installiert werden soll.

Warum soll das Netz an die Golden Gate Bridge?

Leider ist es eine traurige Tatsache, dass Brücken und andere hohe Bauwerke immer wieder das Ziel von Menschen sind, die keinen Sinn mehr in ihrem Leben sehen. Auf diese Weise fanden bereits mehr als 1.600 Menschen an der Golden Gate Bridge den Tod. Die Betreiber haben bereits zahlreiche Maßnahmen ergriffen, um genau das zu verhindern. Dazu gehören spezielle Patrouillen und Notruftelefone für Menschen, die aufgrund ihrer Probleme nicht mehr weiterwissen. Allein im Jahr 2017 konnten auf diese Weise rund 280 Suizide durch Interventionen vor der Ausführung gestoppt werden. Nun wollen die Betreiber den Suiziden an der Golden Gate Bridge durchgängig und dauerhaft einen Riegel vorschieben. Deshalb bekommt sie sechs Meter unter dem Brückendeck beidseitig stabile Stahlnetze. Die Arbeiten zur Installation dieser Netze haben bereits begonnen.

Wo finden suizidgefährdete Menschen Hilfe?

In Deutschland gibt es zahlreiche Möglichkeiten, Suizide zu verhindern. So sollten sich Menschen mit düsteren Gedanken beispielsweise nicht schämen, mit ihren behandelnden Ärzten darüber zu sprechen. Depressionen sind eine Erkrankung, die jeden Menschen treffen kann. Grund dafür ist die sehr breit gefächerte Palette an Ursachen, die von familiären Problemen über Mobbing bis hin echten Existenzängsten reicht. Bei akuten Suizidgedanken können sich die Betroffenen beispielsweise freiwillig in die Psychiatrie einweisen lassen. Noch besser ist es aber, bereits im Frühstadium Lösungen für anstehende Probleme zu suchen. Dafür stehen in Deutschland unzählige Beratungsstellen zur Verfügung, die kostenlos und teilweise rund um die Uhr in Anspruch genommen werden können.

Quelle: ARD