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Geldanlage leicht gemacht mit Fonds-Datenbank?

Wer mit Hilfe von Aktienfonds Vermögen aufbauen will, hat die Qual der Wahl. Denn es gibt Tausende verschiedener Fonds weltweit. Sie können bestimmte Märkte nachbilden, bestimmte Indizes oder Branchen und Regionen. Stiftung Warentest hat jetzt ein neu überarbeitetes Vergleichsportal online geschaltet, in dem 17.000 Fonds weltweit miteinander verglichen werden können. Darauf wies die Zeitschrift „Finanztest“ in der November-Ausgabe hin.

Was kann die Fonds-Datenbank?

Mit der Fonds-Datenbank können Verbraucher bestimmte Fonds gezielt suchen und sie mit anderen Fonds vergleichen. Außerdem soll es eine Beobachtungsliste geben, auf die einzelne Fonds gesetzt werden können. So lassen sie sich in ihrer Entwicklung gezielt beobachten. Ergeben sich deutliche Ausschläge nach unten, soll der Produktfinder vor den Fonds warnen und geeignete Alternativen vorschlagen.

Ebenfalls können Verbraucher Fonds nach bestimmten Gruppierungen sortieren. So gibt es zum Beispiel eine Reihe nachhaltiger Fonds oder Fonds, die auf Rüstung, Atomkraft und Kinderarbeit verzichten.

3.500 der 17.000 Fonds erhielten auch eine Bewertung von den Testern, die sich zwischen einem und fünf Punkten bewegt. Fünf Punkte sind dabei das bestmögliche Ergebnis. Mit der Bewertung wolle man aufzeigen, wie anfällig ein Fonds für starke Schwankungen ist, wie deutlich er sich am Markt orientiert und vieles mehr. Ebenso können die Verbraucher in der Datenbank die Entwicklung der letzten fünf Jahre nachschlagen. Außerdem werden die Kosten, die für den Fonds anfallen, aufgeschlüsselt.

ETF oder Fonds – was ist ratsam?

Generell sind ETFs, die einen bestimmten Index spiegeln, günstiger als gemanagte Fonds. Laut „Finanztest“ können Verbraucher mit den ETFs auch nicht viel falsch machen. Sie eigneten sich sogar als „Basisinvestment“. Die gemanagten Fonds dagegen weisen meist höhere Ausschläge auf und sind in der Regel nicht so breit gestreut wie ETFs. Bei einem Aktiencrash drohen hier deshalb höhere Verluste. Außerdem kann sich die Qualität eines gemanagten Fonds verändern, wenn der Fondsmanager wechselt.

Dennoch werden auch einige der gemanagten Fonds von Stiftung Warentest empfohlen. Das Angebot der Fonds-Datenbank ist allerdings nicht kostenfrei. Abonnenten von „Finanztest“ müssen jährlich 25 Euro zahlen, alle anderen werden mit 50 Euro pro Jahr zur Kasse gebeten.

Quelle: Donaukurier