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Fußball-WM 2026: Wenn drei Staaten die WM ausrichten wollen

Das gab es so auch noch nicht: Für die Ausrichtung der Fußball-WM 2026 haben sich gleich drei Nationen als gemeinsame Gastgeber beworben: Mexiko, Kanada und die USA. Das wurde jetzt auch von den Fußballverbänden der Länder bestätigt. Sunil Gulati, Präsident des US-Verbandes erklärte auf einer Pressekonferenz im Freedom Tower in New York, dass man „Hallo zur WM 2026“ sage. Schon häufiger war in den vergangenen Monaten über eine dreigeteilte Austragung spekuliert worden.

Entscheidung für Fußball-WM 2026 nicht vor 2020

Allerdings ist noch alles offen, denn die endgültige Entscheidung, wo die Fußball-WM 2026 stattfinden soll, wird die Fifa voraussichtlich erst im Mai 2020 treffen. Allerdings wird die Endrunde der Fußball-WM 2026 die erste sein, die mit 48 statt bisher 32 Teilnehmern ausgetragen wird.

Eine Bewerbung europäischer und asiatischer Länder für die Fußball-WM 2026 ist dank des Rotationsmodus nicht möglich. Die WM 2018 findet in Russland, die Fußball-WM 2022 in Katar statt. Dementsprechend stehen die Chancen für Mexiko, Kanada und die USA gar nicht so schlecht, den Zuschlag für die Fußball-WM 2026 zu erhalten. Ein besonderes Highlight wäre der Zuschlag auch deshalb, weil bisher noch nie drei Nationen zusammen eine Fußball-WM ausgerichtet haben. Zuletzt gab es 2002 ein gemeinsames Ausrichten der WM in Japan und Südkorea.

USA haben in letzter Bewerbung um Fußball-WM verloren

Die USA alleine hatten sich schon einmal für die Fußball-WM 2022 beworben, unterlagen dann aber Katar. Zuletzt waren die USA Gastgeber der Fußball-WM 1994. Bis heute konnte die damalige WM den Zuschauerrekord halten, obwohl die Erweiterung auf 32 Teams in der Endrunde erst später erfolgte. Die Zuschauerzahl lag damals bei 3,5 Millionen Menschen.

Mexiko war bereits zwei Mal Gastgeber für eine Fußball-WM: 1970 und 1986. Kanada dagegen betritt mit der Bewerbung absolutes Neuland, kann aber auf positive Erfahrungen bei der Ausrichtung der Frauen-WM 2015 zurückblicken.

Die Führungsrolle würden bei einem Zuschlag für die drei Länder natürlich die USA übernehmen. Geplant sind 60 Spiele in den USA und jeweils zehn Spiele in Kanada und Mexiko. Ab dem Viertelfinale würden alle Partien inklusive dem großen Finale natürlich ebenfalls in den USA stattfinden. Laut Gunati müsse man nur noch über den Austragungsort des Eröffnungsspiels verhandeln.

Quelle: dpa