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Das Nancy Grace Roman Telescope der NASA nimmt die Arbeit erfolgreich auf

Graphic of earth seen from space

Mit dem neuen Nancy Grace Roman Telescope steht den Wissenschaftlern ein Beobachtungsinstrument zur Verfügung, das die Möglichkeiten des Hubble-Telecopes deutlich übersteigt.

Die Wurzeln des Nancy Grace Roman Space Telescope reichen bis zu Konzepten für eine gemeinsame Mission zur Erforschung der Dunklen Energie zurück. In der astronomischen Dekadenstudie von 2010 wurde das damals Wide Field Infrared Survey Telescope (kurz WFIRST) zur wichtigsten großen Weltraummission des folgenden Jahrzehnts erklärt. 2016 gab die NASA die Entwicklung offiziell frei. Entscheidenden Schub erhielt das Projekt durch einen der Raumfahrtbehörde überlassenen Hauptspiegel mit 2,4 Metern Durchmesser. Das entspricht der Größenklasse der Größenklasse des Hubble-Telescopes. Die dazugehörige Technik ermöglicht jedoch die Erfassung eines deutlich größeren Sichtfelds. Die Mission soll großflächige Himmelsdurchmusterungen ermöglichen und neue Antworten zur beschleunigten Expansion des Universums, zur Dunklen Materie und zur Vielfalt ferner Planetensysteme liefern.

Nancy Grace Roman war eine Wegbereiterin der Weltraumastronomie

Nach dem Entwurf, der Fertigung und umfangreichen Umwelt- und Systemtests wurde das Observatorium 2020 zu Ehren Nancy Grace Romans umbenannt. Nancy Grace Roman (1925–2018) war Astronomin und die erste Frau in einer Führungsposition bei der NASA. Nach ihrem Astronomiestudium und einer Promotion an der University of Chicago arbeitete sie unter anderem in der Radioastronomie, bevor sie 1959 zur jungen Raumfahrtbehörde wechselte. Als erste Leiterin des NASA-Programms für Astronomie und Relativität baute sie die Weltraumastronomie systematisch auf, brachte Forschende und politische Entscheidungsträger zusammen und setzte sich beharrlich für ein großes Teleskop oberhalb der störenden Erdatmosphäre ein. Ihr Anteil an der frühen Planung des späteren Hubble-Weltraumteleskops brachte ihr den Beinamen „Mutter von Hubble“ ein. Mit der Umbenennung von WFIRST würdigte die NASA 2020 sowohl ihre wissenschaftliche Leistung als auch ihren Einsatz für Frauen in der Forschung.

Was sind die Ziele des Nancy Grace Roman Space Telescopes?

Roman kombiniert die Bildschärfe eines großen Weltraumteleskops mit einem außergewöhnlich weiten Blickfeld. Herzstück ist das Wide Field Instrument: Seine rund 300-Megapixel-Kamera beobachtet sichtbares und nahinfrarotes Licht und erfasst pro Aufnahme einen Himmelsausschnitt, der etwa hundertmal größer ist als bei Hubbles Weitwinkelkameras. Dadurch kann Roman in kurzer Zeit Milliarden Galaxien sowie dichte Sternfelder vermessen. Für die Kosmologie nutzt die Mission unter anderem schwache Gravitationslinsen, Supernovae und die großräumige Verteilung von Galaxien. Exoplaneten will sie vor allem über Gravitations-Mikrolinsen statistisch erfassen. Hinzu kommt das Coronagraph Instrument, eine Technologiedemonstration, die störendes Sternlicht mit Masken, Spiegeln und aktiver Wellenfrontkontrolle unterdrückt. Es soll Planeten und Staubscheiben in der direkten Umgebung heller Sterne sichtbar machen.

Nancy Grace Roman Space Telescope erfolgreich gelauncht

Am 30. August 2026 startete Roman an Bord einer Falcon-Heavy-Rakete vom Kennedy Space Center in Florida. Nach der Trennung von der Oberstufe nahm das Observatorium Kurs auf eine Umlaufbahn um den zweiten Lagrange-Punkt des Sonne-Erde-Systems, rund 1,5 Millionen Kilometer von der Erde entfernt. Dort erlauben stabile thermische Bedingungen und ein dauerhaft ähnlicher Blickwinkel auf Sonne und Erde besonders ruhige Beobachtungen. Zum aktuellen Zeitpunkt befindet sich Roman auf dem Weg zu diesem Einsatzort. Anschließend folgen die Inbetriebnahme, das Ausrichten des Teleskops und die Kalibrierung der Instrumente. Zur Inbetriebnahme gehören auch die Abschaltung des Heizsystems und die Abkühlung der Bauteile auf die dauerhafte Betriebstemperatur. Ausgelegt ist das Nancy Grace Roman Space Telescope auf eine Missionsdauer von 5 Jahren, doch die Technik ist so geplant, dass eine Anschlussmission mit weiteren 5 Jahren möglich wäre.

Quelle: NASA (Artikel erstellt mit KI-Support, manuell geprüft und überarbeitet)

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