Der NASA-Weltraumforscher
John Cromwell Mather, COBE und das Echo des Urknalls
Nach der Mitwirkung an verschiedenen Forschungsprojekten der NASA wurde Mather zu einer Schlüsselfigur des Satellitenprojekts Cosmic Background Explorer (kurz COBE genannt). Einer der im Rahmen dieses Projekts in den 1980er Jahren gestartete Satellit sollte die kosmische Mikrowellen-Hintergrundstrahlung untersuchen. So nennen Wissenschaftler das noch heute schwach erkennbare Nachglühen aus der Frühzeit des Universums. Mather leitete insbesondere das Experiment FIRAS, das das Spektrum dieser Strahlung bestimmte. Das Ergebnis war spektakulär präzise, denn die Strahlung entsprach nahezu ideal der eines schwarzen Körpers mit einer Temperatur von etwa 2,7 Kelvin. Damit erhielt die Urknalltheorie eine ihrer stärksten experimentellen Bestätigungen.
COBE-Mitwirkung brachte John Cromwell Mather einen Nobelpreis ein
Gemeinsam mit George F. Smoot, der die Temperaturunterschiede in verschiedenen Himmelsrichtungen untersuchte, zeigte Mather, dass die Hintergrundstrahlung nicht völlig gleichförmig ist. Die winzigen Anisotropien (Temperaturunterschiede) sind von grundlegender Bedeutung, denn sie gelten als Spuren jener Dichteschwankungen, aus denen später Galaxien, Sterne und Planeten entstanden. Für die Entdeckung der Schwarzkörperform und der Anisotropie der kosmischen Hintergrundstrahlung erhielten Mather und Smoot 2006 den Nobelpreis für Physik. Das Nobelkomitee bezeichnete COBE als Ausgangspunkt der Kosmologie als Präzisionswissenschaft.
Spätere Arbeiten des amerikanischen Weltraumforschers
Auch nach COBE blieb Mather einer der prägenden Wissenschaftler der NASA. Als leitender Projektwissenschaftler begleitete er über viele Jahre das James-Webb-Weltraumteleskop, das seit 2021 neue Einblicke in die frühe Galaxienbildung liefert. Zu seinem 70. Geburtstag darf John Cromwell Mather auf ein Lebenswerk zurückblicken, das die Weltraunforschung ein ganzes Stück vorangebracht hat und sowohl nationale als auch internationale Anerkennung genießt.
Quelle: NASA, Nobelprize Organisation (Artikel erstellt mit KI-Unterstützung, manuell geprüft und überarbeitet)

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