Alltagsmagazin.de

News und Tipps aus allen Lebensbereichen

Vorsicht Lilien: Für Katzen besteht Lebensgefahr

Two small kittens isolated on a white background.

Besitzer von Katzen (insbesondere sogenannte Freigänger) sollten jetzt aufpassen, denn datumsbedingt drohen den Tieren erhebliche Gefahren durch Blumenschmuck mit Lilien.

Rund um Allerheiligen gehören Lilien wegen ihrer feierlichen, eleganten Blüten zu den beliebten Blumen für Gestecke und Grabschmuck. Doch was auf dem Friedhof pietätvoll wirkt, kann im Katzenhaushalt zur tödlichen Gefahr werden, wenn einzelne Blüten oder ein Strauß anschließend mit nach Hause genommen werden. PETA warnt, dass nahezu alle Lilienarten für Katzen giftig sind. Mögliche erste Anzeichen eines Kontakts sind Appetitlosigkeit, Erbrechen und Apathie. Besonders heimtückisch ist ein akutes Nierenversagen, dessen deutliche Symptome sich erst nach ein bis drei Tagen zeigen können. Deshalb sollten Lilien weder als Schnittblumen noch als Topfpflanzen in Wohnungen mit Katzen gelangen.

Schon Blütenstaub kann bei Katzen für schwere Symptome genügen

Aktion Tier weist darauf hin, dass bereits Lilienpollen im Fell ausreichen können, um beim anschließenden Putzen bei Katzen eine schwere Vergiftung bis hin zum Nierenversagen auszulösen. Auch das Knabbern an Blättern, Stängeln oder Blüten sowie der Kontakt mit belastetem Vasenwasser sind gefährlich. Katzenhalter sollten deshalb nicht darauf vertrauen, die Blumen lediglich außer Reichweite zu stellen, sondern vollständig auf Lilien im Wohnbereich verzichten. Kommt eine Katze dennoch mit einer Lilie in Berührung, sind nachfolgend genannte Maßnahmen unverzichtbar. Pollen müssen vorsichtig mit einem feuchten Tuch aus dem Fell entfernt und unverzüglich eine Tierarztpraxis oder Tierklinik kontaktiert werden. Dabei sollte man nicht erst auf Beschwerden warten, sondern sofort reagieren, um die Genesungs- und Überlebenschancen zu steigern.

Lilien in der Kosmetik für den Menschen: Inhaltsstoffe genau prüfen

Lilienextrakte oder Lilien-Duftnoten werden in Kosmetik und Parfümerie etwa für Cremes, Pflegeprodukte und Düfte eingesetzt. Dabei ist zwischen einem verarbeiteten Extrakt oder Duftstoff und der hochgefährlichen frischen Pflanze zu unterscheiden. Dennoch sollten Kosmetika grundsätzlich nicht von Katzen abgeleckt oder aufgenommen werden. Produkte mit Lilienbezug gehören sicher verschlossen und außerhalb ihrer Reichweite aufbewahrt. Wer zusätzlich Tierleid vermeiden möchte, kann auf klar gekennzeichnete tierversuchsfreie und vegane Kosmetik achten. Entscheidend bleibt das Wissen, dass nur bestimmte Inhaltsstoffe der Lilien in der Kosmetik verwendet werden, die zwar für den Menschen unbedenklich sind, aber trotzdem für Katzen gefährlich bleiben.

Quellen: PETA Deutschland, Aktion Tier (erstellt mit KI-Support, manuell ergänzt, geprüft und überarbeitet)

About Author