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Fans und Familie trauern um Tom Skerritt

Put on a concrete grave surrounded by green grass

Schon seit 1962 stand Tom Skerrit vor der Film- und TV-Kamera. Nun schloss er für immer seine Augen.

Thomas Roy „Tom“ Skerritt gehörte zu jenen Schauspielern, deren Präsenz einen Film prägte, ohne sich je in den Vordergrund zu drängen. Der am 25. August 1933 in Detroit geborene Darsteller starb am 21. Oktober 2026 im Alter von 93 Jahren in Seattle. Nach vier Jahren bei der US Air Force studierte Tom Skerrit unter anderem an der Wayne State University und der UCLA. Eine Aufführung von „The Rainmaker“ öffnete ihm die Tür zum Film. 1962 debütierte er in dem Kriegsdrama „War Hunt“. Es folgten zahlreiche Fernsehauftritte, darunter in „Combat!“ und „Gunsmoke“ sowie „12 O’Clock High“. Mit seiner markanten Stimme und der markanten Erscheinung wurde Skerritt über sechs Jahrzehnte zu einem der verlässlichsten Charakterdarsteller Hollywoods. Seine Filmografie umfasste mehr als 170 Kino- und Fernsehproduktionen.

Der Weg von Tom Skerrit zum Film- und TV-Star

Den Durchbruch brachte 1970 Robert Altmans Antikriegs-Satire „M*A*S*H“, in der Tom Skerritt als Duke Forrest auffiel. Danach bewies er seine Spannweite in Filmen wie „The Turning Point“ (1977) und „Up in Smoke“ sowie „Ice Castles“ (beide 1978). Weltweite Bekanntheit erlangte Tom Skerrit 1979 als Captain Dallas, Kommandant der Nostromo in Ridley Scotts Science-Fiction-Klassiker „Alien“. Es folgten die Verkörperung der Figuren Sheriff Bannerman in „The Dead Zone“ (1983) und Commander Mike „Viper“ Metcalf in „Top Gun“ (1986). Auch in „Steel Magnolias“ (1989), Robert Redfords „A River Runs Through It“ (1992) und „Contact“ (1997) prägte er wichtige Nebenfiguren. Parallel blieb er dem Fernsehen treu. Nach einer wiederkehrenden Rolle in „Cheers“ fand er als Sheriff Jimmy Brock in „Picket Fences“ (1992–1996) eine späte Paraderolle. Selbst im hohen Alter stand er weiter vor der Kamera und setzte sich zudem für filmische Bildung ein.

Tom Skerrit: Wichtige Auszeichnungen und sein bleibendes Vermächtnis

Die größte Anerkennung seiner Fernsehkarriere erhielt Skerritt 1993. Für „Picket Fences“ gewann er den Primetime Emmy als bester Hauptdarsteller einer Dramaserie. 1994 folgte eine weitere Emmy-Nominierung. Außerdem wurde er zweimal für den Golden Globe nominiert. Bereits 1977 hatte ihn das National Board of Review für „The Turning Point“ als besten Nebendarsteller ausgezeichnet. 2012 gewann er einen Saturn Award für seinen Gastauftritt in „Leverage“. 2022 ehrte ihn die International Press Academy mit dem Mary Pickford Award für seinen herausragenden künstlerischen Beitrag zur Unterhaltungsbranche. Hinzu kamen ein Western Heritage Award und mehrere Nominierungen der Schauspielergewerkschaft. Doch Skerritts Vermächtnis reicht über persönliche Ehrungen hinaus. Sechs Filme mit seiner Beteiligung wurden in die National Film Registry aufgenommen. Vor allem bleibt die Erinnerung an einen Darsteller, der Helden, Väter, Offiziere und Außenseiter stets mit derselben menschlichen Glaubwürdigkeit verkörperte.

Quelle: Deadline Hollywood, IMDb

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