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Wer belegt bei der Neuzulassung von E-Autos den Spitzenplatz in der EU
Deutlich über dem EU-weiten Durchschnitt lag zuletzt Norwegen. Dort waren vergangenes Jahr rund 95,1 Prozent aller neu zugelassenen Fahrzeuge Autos mit einem reinen Elektroantrieb. Den zweiten Rang sicherte sich Island mit einem E-Auto-Anteil von 41,2 Prozent. Auf dem dritten Rang fanden sich die Niederlande mit einem Anteil von 40,2 Prozent Elektroautos unter allen registrierten Neuzulassungen. Deutschland lag zeitgleich mit 19,1 Prozent Fahrzeugen mit Elektroantrieb ebenfalls über dem EU-weiten Durchschnitt. Am schlechtesten schnitten in dieser Statistik Kroatien mit gerade einmal 1,9 Prozent sowie die Slowakai mit 4,7 Prozent und Bulgarien mit 4,9 Prozent ab. Allerdings müssen auch die absoluten Zahlen betrachtet werden. Dabei ist Deutschland der Spitzenreiter, denn hierzulande wurden im vergangenen Jahr rund 545.100 E-Autos neu zugelassen. Das machte an allen Neuzulassungen von Elektroautos in der Europäischen Union rund 28,9 Prozent aus. Den zweiten Rang belegte Frankreich mit einem Anteil von 17,5 Prozent (rund 330.900 Neuzulassungen von E-Autos).
Woher resultieren die Unterschiede bei den E-Autos?
Einerseits spielten und spielen die Förderungen bei der Anschaffung von reinen E-Autos eine wichtige Rolle. Anderseits hängen die Differenzen bei den Anteilen der neu zugelassenen Elektroautos auch mit dem jeweils vorhandenen Stand beim Ausbau der Ladeinfrastrukturen zusammen. In Ländern mit PKW-Maut kommen die für Fahrzeuge mit reinem Elektroantrieb gewährten Vergünstigungen bei der Maut hinzu. Anderenorts machen Unterschiede zwischen E-Autos und Fahrzeugen mit Verbrennermotoren ihren Einfluss geltend. Der Trend zum Elektroauto dürfte in der nahen Zukunft außerdem von der Entwicklung der Kraftstoffpreise angefeuert werden. Je höher die Benzin- und Dieselpreise sind, desto größer ist die Bereitschaft zum Kauf eines Fahrzeugs mit Elektromotor oder zumindest einem Hybridantrieb.
Quelle: Eurostat

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