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Resultate der Midterm-Wahlen in den USA sind Ergebnis von Unzufriedenheit

US flag White House - Washington DC United States

Für Donald Trump und seine Republikanische Partei sind die Ergebnisse der Midterm-Wahlen in den USA ein Rückschlag. Erste Konsequenzen werden bereits diskutiert.

Mit solchen Gewinnen der Demokraten bei den Midterm Elections 2026 in den USA hatte niemand gerechnet. Sie schafften es, sowohl im Senat als auch im Repräsentantenhaus klare Mehrheiten zu erringen. Bei den Mehrheiten zu ihren Gunsten wird auch die Tatsache nichts ändern, dass noch einige Stimmen ausgezählt werden müssen. Dafür ist der Vorsprung bereits nach den bis jetzt vorliegenden Resultaten der Auszählungen zu groß.

Wie sieht das aktuelle Zwischenresultat der Midterm Elections aus?

Mit Stand vom Morgen des 5. November 2026 (MEZ) konnten sich die Demokraten im Senat bisher schon 44 Sitze sichern, während es die Republikaner nur auf 44 Sitze brachten. Dabei ist zu bedenken, dass bei den Demokraten 34 Sitze und bei den Republikanern 31 Sitze nicht zur Wahl standen. Im Repräsentantenhaus ist die Mehrheit der Demokraten noch deutlicher. Sie brachten es zeitgleich auf 245 Sitze, während die Republikaner lediglich 147 Sitze sicher hatten.
Ein ähnliches Bild zeigte sich bei den Gouverneurswahlen beispielsweise in Kalifornien. Dort musste ein Nachfolger für den Interimsgouverneur Gavin Newsom gewählt werden. Zur Auswahl standen der Republikaner Steve Hilton und der Demokrat Xavier Becerra. Erwartet wurde eine kleine Mehrheit zu Gunsten des Demokraten. Noch kurz vor der Wahl hatte sich der ausscheidende Gouverneur Gavin Newsom für umfangreiche Steueranreize für die kalifornische Film- und Unterhaltungsindustrie eingesetzt. Das ist ein Punkt, der auch auf der Agenda von Xavier Becerra steht. Der einstige Generalstaatsanwalt des US-Bundesstaats gilt als ein Kritiker der Politik von Donald Trump und stellt einen Rekord auf. Er wird der erste Latino auf dem Stuhl des kalifornischen Gouverneurs.

Pete Hegseth könnte zum Opfer der Ergebnisse der Midterm Elections 2026 werden

Zwar gab US-Präsident Donald Trump sehr schnell an, die Ergebnisse der Wahlen anerkennen zu wollen, doch er ist weit davon entfernt, die Ursachen für die deutlichen Siege der Demokraten bei seiner Politik zu suchen. Neben zahlreichen anderen Faktoren (hohe Lebenshaltungskosten, Verzicht auf eine angemessene Umwelt- und Klimapolitik) spielte vor allem die Kriegsführung im Nahen Osten eine wichtige Rolle bei den Entscheidungen der amerikanischen Wählerinnen und Wähler. Deshalb gab es sehr schnell Anzeichen dafür, dass der aktuelle Verteidigungsminister Pete Hegseth das Opfer der Wahlergebnisse werden könnte. Allerdings dürfte sich Donald Trump gegen eine Ablösung stellen, weil Hegseth seine Interessen vertritt.
Für die gesamte Politik der USA sind zwar Auswirkungen des Wahlergebnisses zu erwarten, doch Donald Trump wird versuchen, viele Abstimmungen zu umgehen, indem er mit Dekreten regieren wird. Außerdem machen es die Gesetze der USA möglich, dass für viele Entscheidungen Zwei-Drittel-Mehrheiten im Senat und im Repräsentantenhaus eingefordert werden können. Das heißt, dass für die Durchsetzung der Anträge von Demokraten immer zusätzliche Stimmen aus den Reihen der Republikaner benötigt werden.

Quelle: US Government, CNN

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