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Zähneputzen in 10 Sekunden? – Amabrush soll es möglich machen

Das Bild der Zahnbürste könnte sich schon bald gewaltig ändern. Das legt zumindest das bei Kickstarter verzeichnete Interesse am Startup Amabrush nahe. Eigentlich wollten die Macher für ihr Projekt nur 50.000 Euro einsammeln. Der aktuelle Stand weit jedoch fast 27.000 Unterstützer aus, die eine Summe von rund 3,2 Millionen beigetragen haben. Die Folge ist, dass einige der versprochenen Belohnungen für die Mitwirkung schon gar nicht mehr verfügbar sind. Das betrifft beispielsweise das Amabrush Basic-Modell, welches dort für einen Preis von 69 Euro versprochen wurde. Doch aktuell (Stand 7. August 2017) ist das Couple-Modell für 78 Euro noch zu haben.

Was ist anders bei Amabrush?

Die Neuheit unterscheidet sich von klassischen Zahnbürsten und anderen elektrischen Zahnbürsten dadurch, dass sie alle Zähne im Ober- und Unterkiefer gleichzeitig putzen kann. Das ist auch der Grund, warum sich die Putzzeit auf ganze zehn Sekunden reduzieren lässt. Bei einem dreimaligen manuellen Zähneputzen pro Tag mit einer Durchschnittszeit von zwei Minuten würde die Zeitersparnis pro Jahr 1.825 Minuten betragen. Der einzige kleine Nachteil ist, dass für Amabrush keine Zahnpasta „von der Stange“ verwendet werden kann. Dafür sind spezielle Kapseln notwendig, die nach den Angaben der künftigen Hersteller einmalig pro Monat ausgetauscht werden muss.

Amabrush besteht aus einer austauschbaren und u-förmigen Bürste, die mit einem Handstück gekoppelt wird. Dafür wird zu Gunsten eines einfachen Handlings Magnettechnik verwendet. Für das eigentliche Bürstenteil kommt Silikon mit einer antibakteriellen Beschichtung zum Einsatz. Das Material ist sehr flexibel, weshalb sich eine universelle Größe für alle Kieferformen eines erwachsenen Menschen eignet. Die Silikonborsten sind in einem 45-Grad-Winkel angeordnet, sodass sie auch den Zahnfleischrand und die Zahnzwischenräume gut erreichen. Der als Energielieferant verwendete Akku befindet sich im Handstück und lässt sich per Induktion aufladen. Bei der Nutzung der werksseitig eingestellten Putzdauer von zehn Sekunden soll seine Ladekapazität nach den Angaben der künftigen Hersteller für bis zu 28 Putzvorgänge reichen.

Ab wann und zu welchem Preis soll Amabrush verkauft werden?

Die ersten Investoren sollen ihre Belohnung bereits ab Oktober 2017 erhalten. Der eigentliche Verkaufsstart wurde auf den Jahresbeginn 2018 terminiert. Der Verkauf soll parallel über Onlineshop und den niedergelassenen Handel erfolgen. Die Macher rechnen mit hohen Verkaufszahlen, weshalb Produktionsstätten in San Francisco und Wien eingerichtet wurden. Noch kann Amabrush über Kickstarter zu günstigen Preisen bestellt werden. Zum offiziellen Start des freien Verkaufs wird das Amabrush-Set wahrscheinlich 199 Euro kosten. Der Preis ist respektabel, dafür lässt sich die revolutionäre Zahnbürste aber auch via Bluetooth über eine App fürs Smartphone steuern. Die App steht bereits für die Betriebssysteme Android und iOS zur Verfügung. Ob es auch eine App für Windows-Smartphone geben wird, ist derzeit noch offen.

Quelle: kickstarter.com Projekt 1071673943