Volkskrankheit Rückenschmerzen: Welche Rolle spielt der Busen?

Rückenschmerzen gehören laut verschiedenen Studien zu den Erkrankungen, von denen die meisten Tage der Arbeitsunfähigkeit verursacht werden. Sie landen bei den Frauen auf dem zweiten Platz hinter den durch Infektionen unterschiedlicher Art ausgelösten Erkrankungen. Die Ursachen sind sehr vielfältiger Natur. Einerseits wird der Rücken der Frauen beispielsweise durch Schwangerschaften, das notwendige Heben und Tragen der Kinder sowie durch die Hausarbeit beansprucht. Andererseits kommt als Ursache ein großer und schwerer Busen in Frage, durch welchen die gesamte Statik des Körpers ungünstig beeinflusst wird. Oftmals ist die Tatsache dafür verantwortlich, dass Frauen mit dem von Mutter Natur gegebenen Volumen nicht zufrieden waren und sie sich im Rahmen einer Brustvergrößerung konventionelle Brustimplantate mit Silikonfüllung haben einsetzen lassen.

Was kann gegen solche Ursachen von Rückenschmerzen getan werden?

Zuerst einmal sollten betroffene Frauen wissen, dass eine operative Brustverkleinerung unter Umständen von der Krankenkasse bezahlt werden kann. Das gilt aber ausschließlich für den Fall, dass Mutter Natur etwas zu großzügig war. Ist die zu große (natürliche) Brust nachweisbar der Auslöser von chronischen Rückenschmerzen, kann ein Antrag auf eine Einzelfallentscheidung gestellt werden, weil die Brustverkleinerung zur Behebung der Rückenprobleme nicht im allgemeinen Leistungskatalog der Krankenkassen enthalten ist. Einen Zuschuss oder eine komplette Kostenübernahme gibt es allerdings nur, wenn bestimmte Parameter bei der Brustverkleinerung eingehalten werden. Sie unterscheiden sich zwischen den einzelnen Krankenkassen. Als Richtschnur gilt die Reduzierung um mindestens zwei Körbchengrößen oder mindestens 500 Gramm.

Neuartige Implantate versprechen Hilfe

Wer sich in der Vergangenheit Brustimplantate gegönnt hat, muss immer selbst in die Tasche greifen, wenn daran etwas geändert werden soll. Doch die Investition in einen Implantatwechsel kann sich durchaus lohnen, denn damit kann eine Ursache der Rückenprobleme angegangen werden, ohne dass dabei das Volumen der operierten Brust reduziert werden muss. Mittlerweile bieten auch führende Schönheitskliniken in Deutschland die B-Lite Implantate an. Sie haben gegenüber den herkömmlichen Silikonimplantaten den Pluspunkt eines um bis zu dreißig Prozent reduzierten Gewichts. Entwickelt wurden sie von der G&G Biotechnology Limited mit Sitz in Israel. Lizenzen für die Produktion wurden inzwischen auch an deutsche Hersteller vergeben. Wer sich vor dem Urlaub also noch verschönern lassen oder eine Ursache von Rückenschmerzen beseitigen möchte, sollte den Schönheitschirurgen seines Vertrauens gezielt auf die neuartigen Implantate ansprechen.

Quelle: statista, b-lite-implants.com