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Trauer um Oscar-Preisträger Leslie Bricusse

Spooky Forest Gravestone

Leslie Bricusse ist vom Namen her vielleicht nicht Jedermann ein Begriff – doch sein Lebenswerk dürfte den meisten bekannt sein. Nicht umsonst wurde der Komponist schließlich mit zwei Oscars ausgezeichnet.

Der Komponist und Texter starb im Alter von 90 Jahren, wie sein Agent bestätigte. Der Brite erhielt 1968 seinen ersten Oscar für den Song „Talk to the Animals“, der im Film „Doctor Doolittle“ gespielt wurde. 1983 gab es schließlich den zweiten Oscar. Diesen erhielt Leslie Bricusse zusammen mit Henry Mancinin für die beste Musik für den Song „Victor/Victoria“.

Leslie Bricusse zeichnete für zahlreiche bekannte Songs verantwortlich

Doch damit nicht genug, denn Leslie Bricusse hat noch viele weitere Hits geschrieben. Unter anderem schrieb er den Klassiker „Feeling Good“, den Nina Simone zu einem Welthit machte. Die Texte für die Bond-Songs „Goldfinger“ und „Man lebt nur zweimal“ entstammen ebenfalls der Feder von Leslie Bricusse.

Sowohl „Goldfinger“, als auch „Feeling Good“ hat Bricusse zusammen mit Anthony Newley geschrieben. Über Jahrzehnte hinweg haben die beiden zusammen gearbeitet und hauptsächlich Songs für Filme geschrieben, unter anderem für den Streifen „Willy Wonka und die Schokoladenfabrik“ aus dem Jahr 1972. Aus diesem Film stammt auch „Candy Man“. Die Interpretation des Songs von Sammy Davis Jr. wurde zum Nummer-1-Hit.

Leslie Bricusse – Ex-Mann von Joan Collins

Verheiratet war Leslie Bricusse mit Joan Collins. Allerdings ließen sich die beiden auch wieder scheiden. Dennoch führte die Schauspielerin am Dienstag das Gedenken an den Komponisten an. Auf Instagram schrieb sie, dass einer der Songwriter-Riesen unserer Zeit gestorben sei.

Leslie Bricusse wurde gerne auch einfach als „Brickman“ bezeichnet. Bereits Mitte der 1950er Jahre begann der am 29. Januar 1931 in London geborene Musiker seine Karriere als Songwriter und Komponist von Filmmusik. Im Laufe seines Lebens schrieb er Musik für mehr als 100 Film- und Fernsehproduktionen – darunter etwa der Song „Somewhere in Memory“ aus „Kevin – Allein zu Haus“ oder die Musik für „Superman“, „Hart aber herzlich“ oder „Scrubs – Die Anfänger“, um nur einige Beispiele zu nennen.

Quelle: hpi