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Schneechaos breitet sich immer weiter aus

Die starken Schneefälle machen großen Teilen von Deutschland, Österreich und Tschechien zu schaffen. Nach den aktuellen Prognosen des DWD wird sich die Lage erst ab Mitte der kommenden Woche entspannen.

Inzwischen sind durch das Schneechaos mehrere Ortschaften komplett von der Außenwelt abgeschnitten. In einigen Regionen ist der komplette öffentliche Nahverkehr zum Erliegen gekommen.

Wie sieht die aktuelle Lage in den vom Schneechaos betroffenen Regionen aus?

Nachdem der Katastrophenfall bereits in Miesbach ausgerufen werden musste, folgte am 10. Januar 2019 der gesamte Kreis Berchtesgadener Land. Dort sind einzelne Orte inzwischen nur noch für schwere Militärfahrzeuge erreichbar. Bei der Deutschen Bahn häufen sich die Meldungen über Regionalbahnstrecken in Bayern, die nicht mehr befahrbar sind. Betroffen sind beispielsweise Teile der Strecke zwischen Garmisch-Partenkirchen und Innsbruck. Dort kann aufgrund der Straßenbedingungen nicht einmal Schienenersatzverkehr bereitgestellt werden. Auch die Strecke zwischen Murnau und Oberammergau ist gesperrt. Dort fährt derzeit noch ein Bus als Ersatz. Gute Nachrichten gibt es von der Strecke zwischen Kempten und Lindau. Dort können die Züge seit Donnerstagvormittag wieder fahren. Allerdings warnt die Deutsche Bahn vor massiven Verzögerungen.

Die zum Netinera-Konzern gehörende Länderbahn teilte mit, dass sämtliche Waldbahnstrecken in Sachsen derzeit nicht bedient werden können. Der „Trilex“ zwischen Bischofswerda und Zittau sowie nach Görlitz fährt nicht. Wann sich das ändert, ist noch nicht absehbar. Die Pressesprecher der Länderbahn gaben an, dass die Strecke derzeit nur unter Lebensgefahr geräumt werden könnte, weil die Räumfahrzeuge durch den Wald fahren müssen. Deshalb wurde ein Erkundungszug mit Forstarbeitern auf die Strecke geschickt. Schienenersatzverkehr ist aufgrund der gefährlichen Straßenbedingungen nicht möglich.

Ausblick auf die nächsten Tage: Schneechaos setzt sich fort

Ein Blick auf die aktuellen Prognosen zeigt, dass es auch in den nächsten Tagen weiteren Neuschnee geben wird. Auf konkrete Mengen legt sich der DWD allerdings nicht fest. Die Meteorologen geben an, dass bis Samstag im Alpenraum Neuschneemengen über zehn Zentimeter in sechs Stunden wahrscheinlich sind. Auch für Sonntag und Montag werden noch anhaltende und lokal unwetterartige Schneefälle angekündigt. Erst am Dienstag soll es weniger Schneenachschub geben.

Quelle: DWD, Deutsche Bahn, Länderbahn