Probleme mit Addons bei Mozilla Firefox? – Mozilla räumt Panne ein

Derzeit wundern sich viele Nutzer des beliebten Browsers Mozilla Firefox, dass sämtliche Addons deaktiviert sind. Auch bei einer Neuinstallation ist keine Aktivierung der Addons möglich.

Der Fehler bei Mozilla Firefox trat erstmals am 3. Mai 2019 auf. Die Entwickler des Browsers raten dringend von Experimenten der Nutzer ab, denn die Ursache kann nur durch Mozilla selbst beseitigt werden. Für die Desktop-Version für das Betriebssystem Windows wird derzeit bereits ein Bugfix ausgeliefert. Die Installation dieses Patchs erfolgt für die Nutzen unbemerkt im Hintergrund.

Wo liegt die Ursache für die deaktivierten Addons bei Mozilla Firefox?

Aus Sicherheitsgründen akzeptiert der Browser Mozilla Firefox ausschließlich Addons und Plugins mit einer gültigen digitalen Signatur. Bei den Prüfungen greift der Browser auf ein Zertifizierungsverfahren zu, welches auf den Servern von Mozilla hinterlegt ist. Genau dieses Zertifikat hätte von Mozilla verlängert werden müssen. Das ist jedoch nicht rechtzeitig geschehen. Damit stuft der Browser alle darauf basierenden Zertifikate als ungültig und in der Folge die betroffenen Plugins und Addons als unsicher ein. Durch diese Einstufung lassen sie sich nicht aktivieren. Daran können die Nutzer auch mit ihren individuellen Einstellungen nichts ändern.

Bereits am 5. Mai 2019 bestätigte Mozilla im hauseigenen Block, dass ein Patch für die Desktop-Version für das Betriebssystem Windows bereitgestellt wurde. Allerdings bisher keinen Patch für Firefox ESR. Auch die Nutzer der Android-Version von Mozilla Firefox können noch nicht mit einem Bugfix versorgt werden. Die Entwickler des Browsers arbeiten mit Hochdruck daran, um auch dort so schnell wie möglich einen Patch ausliefern zu können. Das Update wurde von Mozilla für „die kommenden Tage“ angekündigt.

Wissenswerte Fakten zu Mozilla Firefox

Mozilla Firefox gibt es seit Herbst 2002. Er gehört zusammen mit Google Chrome zu den am häufigsten genutzten Browsern. Weltweit läuft Firefox auf mehr als 800 Millionen Geräten. Er steht für alle gängigen Betriebssysteme von Android und Windows über iOS und Unix bis hin zu Ubuntu Touch zur Verfügung. Im Januar 2018 wurde Firefox Quantum veröffentlicht. In diesem Rahmen wurden sowohl die Benutzeroberfläche als auch die Engine des Browsers ausgetauscht. Diese Aktionen wurden notwendig, nachdem Firefox bei der Reaktionsgeschwindigkeit nicht mehr mit dem Hauptkonkurrenten Google Chrome mithalten konnte.

Quelle: Mozilla Blog