Paralympics 2016: Das brachte die Nacht

Auch in der vergangenen Nacht gab es wieder zahlreiche paralympische Medaillen zu gewinnen. Vor allem die Athleten und Schwimmer lieferten sich wieder ihre Wettkämpfe. Beim Speerwerfen der Damen gab es im F34 Finale sogar einen neuen Weltrekord. Den hat Lijuan Zou aus China mit 21,86 Metern aufgestellt. Auf Platz zwei mit 18,42 Metern landete die Finnin Marjaana Heikkinnen und die Bronzemedaille ging mit 18,16 Metern an die Deutsche Frances Herrmann.

Weitere paralympische Medaillen der Nacht für die Athleten

Weiter ging es mit dem 100 Meter T37 Finale der Damen. Georgina Hermitage stellte mit 13,13 Sekunden nicht nur einen neuen paralympischen, sondern auch einen neuen Weltrekord auf und holte sich damit verdientermaßen die Goldmedaille. Silber ging an die Französin Mandy Francois-Elie mit 13,45 Sekunden und Bronze an Yescarly Medina aus Venezuela mit 13,85 Sekunden.

Im 100 Meter Finale der Frauen T38 gelang es Sophie Hahn mit 12,62 Sekunden einen neuen paralympischen Rekord aufzustellen. Vor einem Jahr hatte sie mit 12,60 Sekunden in Doha bereits den Weltrekord aufgestellt. Damit ging die Goldmedaille in dieser Disziplin verdienter Maßen an die Britin. Mit 12,88 Sekunden ging Silber an die Brasilianerin Veronica Hipolito und Bronze holte sich die Britin Kadeena Cox.

Beim Speerwurf F44 der Herren ging die Bronzemedaille nach Neuseeland zu Rory Sweeney. Silber holte sich Alister McQueen aus Kanada und Akeem Stewart aus Trinidad & Tobago gelang es, sich die Goldmedaille zu sichern. Beim Diskuswerfen der Frauen im F11 Finale durften sich dagegen die Chinesen freuen. Liangmin Zhang und Hongxia Tang holten sich die Gold- bzw. Silbermedaille. Bronze ging an Izabela Campos aus Brasilien.

Im Hochsprung Finale der Herren (T42) durfte sich Sam Grewe aus den USA über Silber freuen. Beim 100 Meter Lauf der Frauen im T11-Finale ging die Bronzemdeaille an Cuiqing Liu aus China, die Silbermedaille an Guohua Zhou, ebenfalls aus China, und die Goldmedaille an die Britin Libby Clegg. Beim T12 Finale im 100 Meter Lauf der Frauen konnte sich die Deutsche Katrin Mueller-Rottgardt die Bronzemedaille sichern, während Silber an Elena Chebanu aus Aserbaidschan ging und Gold nach Kuba ging, zu Omara Durand. Das 100 Meter T54 Finale der Damen entschied die Chinesin Wenjun Liu mit der Goldmedaille für sich. Bronze holte sich die Chinesin Yinjie Li und Silber die US-Amerikanerin Tatyana McFadden.

Schließlich traten die Herren der Schöpfung noch im 100 Meter T53 Finale an. Bronze holte sich der Chinese Huzhao Li, Silber ging an Pongsakorn Paeyo aus Thailand und Gold an den Kanadier Brent Lakatos. Im 400 Meter T12 Finale der Herren gewann Luis Goncalves aus Portugal Bronze, Mahdi Afri aus Marokko Silber und Qichao Sun aus China Gold. Beim 100 Meter T44 Finale der Herren ging die Bronzemedaille nach Deutschland. Wir danken Felix Streng für seine Leistung. Der Neuseeländer Liam Malone belegte Platz zwei auf dem Trepchen und Jonnie Peacock holte sich die begehrte Goldmedaille.

Außerdem standen die Entscheidungen im Radrennen statt. Bei der Einzelverfolgung über 3.000 Meter der Herren konnte sich Lous Rolf aus Großbritannien die Bronzemedaille sichern, Silber ging an Tristen Chernove aus Kanada und der Chinese Guihua Liang aus China holte sich die Goldmedaille. Im C3 Einzelverfolgungsrennen über 3.000 Meter der Herren ging Bronze dagegen an den Iren Eoghan Clifford, Silber an den US-Amerikaner Joseph Berenyi und Gold an David Nicholas aus Australien.

Diese Medaillen holten sich die Schwimmer bei den Paralympics 2016

Auch die Schwimmer führten in der Nacht wieder zahlreiche Kämpfe aus. Im 100 Meter Rückenschwimmen S1 der Herren holte sich der Ukrainer Anton Kol Bronze, der Italiener Francesco Bettela ging mit der Silbermedaille nach Hause und Hennadii Boiko, ebenfalls aus der Ukraine, holte sich die Goldmedaille. Im S2 Finale der Herren über 100 Meter Rückenschwimmen ging Bronze erneut an die Ukraine, genauer an Serhii Palamarchuk. Silber holte sich Benying Liu aus China und Gold Liankang Zou, ebenfalls aus China.

Bei den Damen gelang es Iryna Sotska aus der Ukraine im 100 Meter Rückenschwimmen S2, die Bronzemedaille zu holen. Yazhu Feng aus China gewann die Silbermedaille und Gold ging an Pin Xiu Yip aus Singapur. Beim S7 50 Meter Freistilschwimmen der Herren durfte sich Carlos Serrano Zarate aus Kolumbien über die Bronzemedaille freuen, Ievgenii Bogodaiko aus der Ukraine über Silber und Shiyun Pan aus China über Gold. Bei den Damen holte sich die Britin Susannah Rodgers die Bronzemedaille und Gold ging an McKenzie Coan aus den USA. Silber holte sich dagegen Denise Grahl aus Deutschland.

Beim S6 Finale im 50 Meter Schmetterlingsschwimmen der Herren gingen alle drei Medaillen nach China. Wang Lichao (Bronze), Tao Zheng (Silber) und Qing Xu (Gold) machten ihr Land stolz. Bei den Damen gab es kein so klares Ergebnis. Bronze ging an Tiffany Thomas Kane aus Australien, Silber an Oksana Khrul aus der Ukraine und Gold an Ellie Robinson aus Großbritannien.

Beim S10 Finale über 50 Meter Freistil der Herren holten sich Denys Dubrov (Bronze) und Maksym Krypak (Gold) gleich zwei Mal Medaillen für die Ukraine. Silber ging an Phelipe Rodrigues aus Brasilien. Bei den Damen holte sich Yi Chen aus China Bronze, Silber ging an die Neuseeländerin Sophie Pascoe und Gold nach Kanada an Aurelie Rivard.

Das S11 100 Meter Rückenschwimmen der Herren entschied der Ukrainer Dymtro Zalevskyi mit der Goldmedaille für Silber. Wojciech Makowksi aus Polen und der US-Amerikaner Bradley Snyder gewannen beide paralympisches Silber. Bei den Damen ging die Bronzemedaille an Maja Reichard aus Schweden, die Silbermedaille nach China an Liwen Cai und die Goldmedaille an die Neuseeländerin Mary Fisher.

Das 400 Meter Freistil-Finale S9 der Herren entschied dagegen der Australier Brenden Hall mit Gold für sich. Silber holte der Italiener Frederico Marlacchi und Bronze ging an Lewis White aus Großbritannien. Bei den Damen ging die Bronzemedaille an die Chinesin Jialing Xu, Silber an Ellie Cole aus Australien und Gold an Nuria Marques Soto aus Spanien.

Im Schmetterlingsschwimmen über 100 Meter S8 der Herren konnten sich wieder drei Chinesen alle Medaillen holen. Bronze ging an Guanglong Yang, Silber an Haijao Xu und Gold an Maodang Sing. Bei den Damen holte sich Jessica Long aus den USA Bronze, Stephanie Slater aus Großbritannien Silber und Kateryna Istomina aus der Ukraine Gold. Beim gemischten 4 x 50 Meter Finale über 20 Punkte ging Bronze an die Ukraine, Silber nach Brasilien und Gold an China.

Quelle: Rio 2016