Neu auf der IFA 2014 – Dyson 360 Eye

Automatisch arbeitende Reinigungsroboter sind inzwischen nichts mehr, worüber sich Technikfreaks wundern würden. Aber das auf der IFA 2014 vorgestellte Modell Dyson 360 Eye sorgte bisher bei allen Besuchern des Stands des britischen Haustechnikherstellers für staunend aufgerissene Augen. Der Dyson 360 Eye bringt einige interessante Neuerungen mit und soll zum Preis von voraussichtlich 880 Euro im Sommer 2015 in Großbritannien auf den Markt kommen.

Was wurde beim Dyson 360 Eye auf der IFA 2014 als einzigartig bestaunt?

Einerseits lässt sich der Dyson 360 Eye über eine spezielle App fürs Smartphone steuern. Er protokolliert seine Arbeit und erstattet auf Wunsch des Nutzers Bericht, wo er seine Reinigungsarbeiten bereits beendet hat und welche Flächen von ihm noch bearbeitet werden müssen. Eines der Herzstücke des Reinigungsroboters ist die Fischaugenkamera des Dyson 360 Eye. Sie erfasst die Umgebung mit bis zu 30 Bildern pro Sekunde. Der Dyson 360 Eye beginnt bei der Reinigung des Raums immer in der Mitte und erfolgt spiralförmig. Kleine Stufen oder die Kanten von Türschwellen stellen für den auf der IFA 2014 präsentierten Reinigungsroboter kein echtes Hindernis dar, denn er bringt statt der üblichen Räder einen Kettenantrieb mit. Eigens für den Dyson 360 Eye hat der Hersteller mehr als 400 Patente registrieren lassen. Mit einer einzigen Akkuladung kann der Reinigungsroboter bis zu sechzig Minuten die Böden putzen. Dass der auf der IFA 2014 gezeigte Dyson 360 Eye die vom Hersteller bekannte und sehr nutzerfreundlichen Filter und Schmutzfangsysteme mitbringt, versteht sich von selbst.

Dyson, die aktuellen Pläne und die aktuelle Konkurrenz

Es ist nicht das erste Mal, dass sich Dyson mit der Entwicklung von Reinigungsrobotern beschäftigt. Bereits 2001 kam ein Modell auf den Markt, das die Umgebung mit 84 Sensoren erkunden konnte. Allerdings war der Preis mit 2.500 Euro deutlich zu teuer, als dass dieses Modell einen reißenden Absatz hätte finden können. Damit reihte sich Dyson bei der Konkurrenz von Miele, iRobot und Philips ein, die sich ebenfalls über magere Absatzzahlen bei den Staubsaugerrobotern ärgerten. Der iRobot Roomba galt bisher als das erfolgreichste Modell, doch auch hier konnten im Verlauf von zwölf Jahren weltweit nur zehn Millionen Exemplare verkauft werden. Dyson hat sich im Bezug auf die Haustechnik hehre Ziele gesetzt. Die Ingeneure des Unternehmens forschen derzeit an Hausrobotern, die nicht nur Böden reinigen können. Sie sollen den Hausfrauen und Hausmännern künftig auch die Arbeit der Reinigung von Vorhängen und Polstermöbeln abnehmen.