Kultfilm „Dirty Dancing“ kommt noch einmal für einen Tag ins Kino

Wer den Kultfilm „Dirty Dancing“ auf der großen Kinoleinwand genießen möchte, sollte sich nach einem CinemaxX-Kino in der Nähe umschauen und schnellstens Tickets reservieren.

Allerdings nehmen nicht alle CinemaxX-Kinos an der Aktion am 13. August 2019 teil. Insgesamt läuft der Film „Dirty Dancing“ im Kino an 23 Standorten der Kette. Darunter sind beispielsweise Berlin, Bremen, Halle, Hannover, Kiel, München und Stuttgart. CinemaxX auf den genauen Grund für die Rückkehr des Films ins Kino nicht ein. Vermutlich liegt es daran, dass sich der Tod des Hauptdarstellers Patrick Swayze im September 2019 zum zehnten Mal jährt.

Welche Bedeutung hatte der Film „Dirty Dancing“ in der Kinogeschichte?

Der Streifen „Dirty Dancing“ gilt auch mehr als drei Jahrzehnte nach der Erscheinung als einer der schönsten Tanzfilme der Welt. Er feierte im Jahr 1987 Premiere und hatte einen erheblichen Einfluss auf alle danach produzierten Tanzfilme. Auch in den Diskotheken und Clubs zog er einige Veränderungen nach sich, denn viele Fans ahmten die sehr körperbetonten Tanzschritte der beiden Hauptdarsteller nach. Es gab Ende der 1980er Jahre kaum einen Discogänger, der die Grundschrittfolge nicht kannte und sich damit auf der Tanzfläche versuchte. Auch die zum Film „Dirty Dancing“ gehörenden Soundtracks wurden in den Diskotheken rauf und runter gespielt. Das gilt insbesondere für die sieben Titel, die eigens für diesen Tanzfilm komponiert und produziert wurden. Das zum Film herausgebrachte Studioalbum mit insgesamt 14 Titeln schaffte es auf den Platz 1 der Albumcharts in Deutschland, Österreich, der Schweiz und der USA. Für den Titel „Time of My Life“ gab es 1988 sogar einen Golden Globe in der Kategorie „Bester Filmsong“.

Welche Adaptionen und Fortsetzungen gab es?

Im Jahr 1988 gab die amerikanische Senderkette CBS eine Adaption als TV-Serie in Auftrag. Sie wurde ab Ende Oktober 1988 bei CBS ausgestrahlt und umfasste zum Ende 13 Episoden. Allerdings wählte CBS mit Patrick Cassidy und Melora Hardin eine andere Besetzung der Hauptrollen als die Produzenten des Kinofilms. Die Serie lehnte sich sehr eng an die Filmhandlung an und verwendete Teile des Titels „Time of My Life“ als Soundtrack im Vorspann. Mit „Dirty Dancing 2“ erschien 2004 eine Fortsetzung, die allerdings an den Erfolg des Ursprungsfilms nicht anknüpfen konnte. 2008 gab der deutsche TV-Sender ProSieben mit „Dörte’s Dancing“ eine Parodie in Auftrag, für welche Jeanette Biedermann als weibliche Hauptdarstellerin verpflichtet wurde. Im November 2004 feierte das auf dem 1987er Film basierende Musival „Dirty Dancing“ Premiere in Sydney. Seither wandert es rund um die Welt und war beispielsweise noch bis Januar 2019 auf einer Tour durch Spanien.

Quelle: CinemaxX