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Künftig keine Nvidia-Treiber für 32-Bit-Systeme verfügbar | Alltagsmagazin.de

Künftig keine Nvidia-Treiber für 32-Bit-Systeme verfügbar

Wer Grafikkarten von Nvidia in seinen Rechnern kombiniert mit einem 32-Bit-System verwendet, sollte diese unbedingt sichern, um sie im Falle eines Systemcrashs wieder installieren zu können. Das Unternehmen hat angekündigt, ab sofort keine 32-Bit-Treiber mehr anzubieten.

Betroffen von der Einstellung der 32-Bit-Treiber von Nvidia sind alle Microsoft-Betriebssysteme ab der Version Windows 7 sowie FreeBSD und Linux samt allen Derivaten. Updates für kritische Sicherheitslücken will Nvidia für die 32-Bit-Treiber jedoch noch bis zum Jahresende 2018 liefern. Gleichzeitig wird der Support für funktionelle Updates zu GeForce Experience künftig auf die 64-Bit-Systeme beschränkt.

Support-Ende für mehr als 70 Grafikkarten von Nvidia angekündigt

Ein zusätzliches Support-Ende steht bereits ab April 2018 an. Davon sind alle Grafikkarten aus dem Hause Nvidia betroffen, deren GPU mit der Architektur „Fermi“ arbeitet. Updates zur Schließung kritischer Sicherheitslücken wird es aber auch hier noch bis zum Jahreswechsel 2018/2019 geben. Das Unternehmen hat auf der hauseigenen Supportseite eine komplette Liste der Grafikkarten veröffentlich, die insgesamt mehr als siebzig Modelle umfasst. Dazu gehören die Baureihen Nvidia GeForce 410M, 510, GeForce 6xx sowie GeForce 7xx und 8xx. Außerdem finden sich dort zahlreiche Grafikkarten der Modellreihen GeForce GT (400er bis 800er Serie), die Grafikkarte Nvidia GeForce GTS 450 sowie rund zwei Dutzend Modelle Nvidia GeForce GTX (400er bis 600er Serie).

Wissenswerte Fakten rund um das Unternehmen Nvidia

Die im kalifornischen Santa Clara ansässige Nvidia Corporation wurde im Jahr 1993 gegründet. Das Unternehmen hat sich auf die Entwicklung und Herstellung von Grafikkarten und Grafikchips für Arbeitsplatzrechner, Notebooks und andere mobile Endgeräte spezialisiert. Seitd er Übernahme des Konkurrenten 3dfx im Jahr 2000 sind die Kalifornier die Marktführer bei der Herstellung von Grafikchips und Grafikkarten. Die Vorrangstellung konnte durch weitere Übernahmen kontinuierlich ausgebaut werden. Dazu gehören beispielsweise die Aufkäufe von MediaQ (2003) und ULi (2005) sowie Hybrid Graphics (2006). Auch der Marktanteil bei den Hauptprozessoren für mobile Endgeräte ist gewachsen. Ein großer Erfolg in diesem Marksegment war im Jahr 2006 die Übernahme von PortalPlayer, aus welcher sich die Produktreihe Nvidia Tegra entwickelte. Grafikkarten und Grafikchips von Nvidia sind wegen ihrer Leistungsstärke vor allem bei Gamern sehr beliebt. Sie bescheren dem Unternehmen seit 2012 durchgängig eine Umsatzrendite zwischen 11 und 18 Prozent.

Quelle: nvidia.com