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Kritik an der Krim-Brücke | Alltagsmagazin.de

Kritik an der Krim-Brücke

Wladimir Putin hat die Krim-Brücke als Verbindung zwischen Russland und der Krim errichten lassen. Sie solle ein Symbol für „Einheit und Freiheit“ sein. Kritik an dem Monumentalbau kommt allerdings aus den USA, die immer noch die Position vertreten, die Krim gehöre zur Ukraine.

Dementsprechend kam es jetzt zu einer Verurteilung des Baus und der Teileröffnung der Krim-Brücke durch das amerikanische Außenministerium. In einer Mitteilung dazu hieß es, dass die Krim-Brücke ohne Zustimmung der ukrainischen Regierung errichtet worden sei.

Probleme für Schiffverkehr durch Krim-Brücke

Mit der Krim-Brücke versuche Russland nicht nur, die nicht gesetzeskonforme Vereinnahmung der Halbinsel zu untermauern, heißt es weiter, sie stelle die Ukraine auch vor heftige Probleme. Durch den Bau der Krim-Brücke können nur noch deutlich weniger Schiffe die Meerenge Straße von Kertsch passieren. Die Brücke ist so tief, dass viele Schiffe einfach nicht mehr darunter hindurch fahren können. In dem Statement des US-Außenministeriums heißt es wörtlich: „Wir erneuern hiermit unseren Standpunkt, uns der Souveränität der Ukraine verpflichtet zu fühlen.“

Ukraine-Konflikt nimmt mit Krim-Brücke neue Formen an

Bereits im März 2014 hatte Russland die Halbinsel Krim nach einem heftig umstrittenen Referendum ins eigene Staatsgebiet aufgenommen. Die westlichen Länder verurteilen Russlands Vorgehen als völkerrechtswidrig und die Ukraine sieht die Krim nach wie vor als Teil ihres Staatsgebiets an.

Dementsprechend hat jetzt auch das Außenministerium von Kiew gegen die Eröffnung der Krim-Brücke protestiert und selbst die Europäische Union bezeichnete den Bau als Verletzung der ukrainischen Souveränität.

Anders sieht das natürlich Russlands Präsident Wladimir Putin, der die Brücke als Symbol für die „Einheit und Freiheit“ Russlands sieht. Das Bauwerk ist mit seiner Länge von 19 Kilometer die längste Brücke in Russland und ganz Europa. Am Dienstag hat sich Putin selbst ans Steuer eines Lkw gesetzt und die Brücke an der Spitze einer Lkw-Kolonne eröffnet.

Putin erklärte weiter, dass die Menschen schon vor über 100 Jahren von einer Brücke auf die Krim geträumt hätten. Die Sanktionen und Blockaden aus dem Westen konnten den Bau nicht aufhalten. Auch der Bau der Brücke ging schnell voran, sie wurde erst kurz nach Übernahme der Krim geplant. 2016 begann man mit dem Bau und ab heute ist die Brücke für den Autoverkehr freigegeben. In nur einem Jahr soll die Freigabe auch für den Zugverkehr folgen.

Quelle: dpa