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Der Dienst StumbleUpon wurde eingestellt | Alltagsmagazin.de

Der Dienst StumbleUpon wurde eingestellt

Nach knapp 17 Jahren haben sich die Betreiber von StumbleUpon dazu entschlossen, ihren Dienst endgültig einzustellen. Er wird am sofort durch den neuen Dienst Mix ersetzt.

Am 30. Juni 2018 war es soweit. Die Nutzer von StumbleUpon wurden per Mail informiert, dass die Sharing-Plattform ihre Pforten schließt. Teile der dortigen Inhalte werden auf die neue Plattform Mix übernommen. Laut Aussagen von Garrett Camp sollen sich die bisherigen Nutzer von StumbleUpon bei Mix mit ihren vorhandenen Daten anmelden können. Diesen Hinweis gab er bereits im Mai 2018. Der neue Dienst soll seinen Angaben zufolge viele zusätzliche Funktionen mitbringen und in Analogie zum Namen ein Mix aus Social Network, Empfehlungsplattform und Suchmaschine werden.

Welche Bedeutung und Geschichte hatte StumbleUpon?

Zuletzt zählte der Sharing-Dienst nach eigenen Angaben mehr als 40 Millionen Nutzer. Insgesamt wurden dort im Laufe des Bestehens über 60 Milliarden Posts veröffentlicht. StumbleUpon wurde im Jahr 2001 von Eric Boyd, Garrett Camp, Justin LaFrance und Geoff Smith ins Leben gerufen. Das im kalifornischen San Francisco ansässige Betreiberunternehmen wurde im Jahr 2007 von eBay übernommen. Bereits zwei Jahre später kauften es die einstigen Gründer zusammen mit einer Investorengruppe zurück. Ab 2013 gerieten die Betreiber in wirtschaftliche Schwierigkeiten, was dazu führte, dass im Sommer 2015 Garrett Camp der alleinige Besitzer wurde. Im Rahmen der Sanierungsversuche wurde ein Drittel aller Mitarbeiter von StumbleUpon entlassen.

Welche Vorzeichen gab es für ein Ende von StumbleUpon

Dass es gravierende Änderungen geben wird, zeichnete sich bereits im Jahr 2011 ab. Damals wurden massenhaft Inhalte gelöscht, nachdem die Betreiber erkannten, dass viele Blogger den Dienst ausschließlich für den Linkaufbau im Rahmen der Suchmaschinenoptimierung nutzten. Im Rahmen dieser „Bereinigung“ wurden Funktionen wie das Fotoblogging und das HTML-Blogging abgeschaltet. Das hielten die Betreiber für notwendig, um den Charakter einer Empfehlungsplattform für Inhalte zu erhalten, über welche „die Internetuser zufällig gestolpert“ sind. Bei fünf Prozent der Empfehlungen handelte es sich um bezahlte Werbung. Das machte zuletzt etwa 125 Millionen Werbeanzeigen pro Monat aus.

Quelle: StumbleUpon, The Verge