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Coronavirus: Neue Infektionen und bewährte Ideen zur Desinfektion

Ampullen mit Blutproben

Kaum wurden die Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus gelockert, erhöhten sich die Zahlen der festgestellten Neuinfektionen. Sie zeigen, dass der wirksamen Desinfektion eine große Bedeutung zukommt.

Aktuell sind gibt es in Deutschland einige Bereiche, in denen sich das Coronavirus regional stark ausgebreitet hat. Besonders betroffen waren in den letzten Tagen Lebensmittelhersteller aus der Sparte der fleischverarbeitenden Betriebe. Neuestes Opfer der Coronakrise ist ein westdeutscher Hersteller von Fleischspießen für die Betreiber von Dönerläden.

Welche Folgen haben die regional steigenden Zahlen der Coronainfektionen?

Inzwischen haben einige Bundesländer ein Beherbergungsverbot für Gäste aus den betroffenen Regionen verhängt. Doch die Vorgehensweise stößt auf Widerspruch. Die Kritiker befürchten eine davon ausgehende und pauschale Stigmatisierung der dort lebenden Menschen. Petra Köpping (Gesundheitsministerin in Sachsen) schlägt deshalb eine bundesweit einheitliche Regelung vor. Sie möchte, dass sich Reisende aus den Krisenregionen mit einem Coronatest legitimieren, der jedoch maximal 2 Tage alt sein darf. Die Betreiber von Hotels und Pensionen will sie dazu verpflichten, die Bescheinigungen zu den Coronatests vor der Aufnahme in die Beherbergungsbetriebe zu kontrollieren. Damit will sie ähnliche Reaktionen wie in Hotels an der Ostsee verhindern. Dort wurden Gäste aus den Krisenregionen ohne Vorwarnung nach Hause geschickt oder ihnen der Einzug in die gebuchten Unterkünfte unmittelbar nach der Ankunft verweigert. Die Forderung von Petra Köpping ist mit Blick auf den Neustart der Tourismusbranche logisch, denn eine bundesweit einheitliche Regelung schafft Sicherheit auf Seiten der Urlauber.

Werbegeschenke tragen zur Eindämmung von COVID-19 bei

Einige Unternehmen haben das Werbepotential entdeckt, das die Notwendigkeit der konsequenten Desinfektion zur Begrenzung des Coronavirus mit sich bringt. Sie haben ihre üblichen Gutschriften für abgeschlossene Mobilfunkverträge sowie die Beigabe von Zubehör (Kopfhörer, Handyhüllen etc.) durch nützliche Technik ersetzt. Sie geben als Werbegeschenke neuerdings UV-Boxen zur Desinfektion der Smartphones heraus. Dass die UV-Strahlung in bestimmten Wellenlängen die DNA von Viren zerstört, ist schon längere Zeit bekannt und wissenschaftlich belegt. Genauer gesagt schädigt sie die Nukleinsäuren, aus denen die DNA besteht. Die optimale Wellenlänge für die UV-Desinfektion liegt bei 265 Nanometern. Dem Smartphone selbst schadet diese Strahlung nicht. Wenn die Technik darunter leiden würde, gäbe es beispielsweise auch keine UV-Desinfektionsboxen für Hörgeräte. Es wäre interessant, wenn sich andere Unternehmen dem Vorbild dieser Mobilfunkprovider anschließen würden. Momentan sind auch individuell bedruckte Alltagsmasken als Werbegeschenke eine gute Sache. Selbst wenn die Maskenpflicht gelockert werden sollte, leisten sie spätestens zu Beginn der nächsten Grippesaison gute Dienste. Das Coronavirus hat für Aufmerksamkeit im Umgang mit einfachen Infektionsschutzmaßnahmen gesorgt, die auch bei der Eindämmung der echten Virusgrippe wirksam sind und in vielen Ländern der Welt zum alltäglichen Bild gehören.

Quelle: ARD, Bundesamt für Strahlenschutz, Nature