Börsenspiel 2019: Teilnehmer sollten sich schon jetzt vorbereiten

Wer am Börsenspiel 2019 teilnehmen möchte, kann sich bereits seit dem 5. August 2019 anmelden. Bis zum Start ist nur noch eine Woche Zeit, denn er erfolgt am 2. September 2019.

Das Börsenspiel hat bereits eine lange Tradition. Es ist für Neulinge eine gute Gelegenheit, sich ohne eigenes Risiko an die Besonderheiten des Wertpapierhandels heranzutasten. Aktuell ist die Teilnahme besonders interessant, denn es zeichnet sich ab, dass in anderen Teilen des Geldmarkts gute Renditen so schnell nicht zu bekommen sind. Dafür sorgt die Zinspolitik der Europäischen Zentralbank.

Wie funktioniert das Börsenspiel 2019?

Das Mindestalter für die Teilnahme beträgt 18 Jahre. Jeder Teilnehmer erhält einen Account bei der Commerzbank, der zwei Depots enthält. Als Spielgeld steht jedem Teilnehmer eine Summe von 100.000 Euro zur Verfügung. Erlaubt sind Transaktionen zu allen Werten, die an der Börse Stuttgart gehandelt werden. Allerdings gelten Mindestwerte sowie Grenzen beim Umfang einzelner Transaktionen. Derivate mit Stückzinsen sind von den Transaktionen beim Börsenspiel 2019 ausgeschlossen. Für die Entwicklung der Depotwerte legt die Commerzbank die Echtzeitentwicklung der Kurse an der Börse Frankfurt zugrunde. Der Einfachheit halber gibt es feste Transaktionskosten. Sieger ist der Teilnehmer, dessen Depot zum Ende des letzten Spieltags (25. Oktober 2019) den höchsten Wert ausweist. Die Teilnahme am Börsenspiel 2019 ist kostenlos, könnte sich aber durch die ausgelobten Preise durchaus lohnen. Der Hauptpreis ist in diesem Jahr ein Jaguar I-Pace. Zusätzlich gibt es Preise für die Wochensieger, die von der Börse Stuttgart bereitgestellt werden. Auch einige Exemplare des neuen Apple iPhone X können die besten Teilnehmer des Börsenspiels abräumen.

Börsenspiel 2019 startet in turbulenten Zeiten

Derzeit wirbelt der Handelskrieg zwischen den USA und China die Börsen kräftig durcheinander. Der 23. August 2019 zeigte, wie schon ein einziger unüberlegter Tweet von Donald Trump wirken kann. Der Dow Jones 30 Industrial verlor binnen weniger Stunden mehr als 600 Zähler. Auch der DAX und der Tec DAX mussten kräftige Verluste hinnehmen. Ziemlich heftig traf es zeitgleich der Index NAS100, der ein Minus von 3,2 Prozent hinnehmen musste. Die Trump-Tweets zogen genauso die Aktien deutscher Unternehmen in Mitleidenschaft. So stürzte beispielsweise der Wert der Aktien der Daimler AG um rund 3,7 Prozent ab. Auch der drohende No-Deal-Brexit sorgt für erhebliche Unsicherheiten. Wer sich beim Börsenspiel 2019 gut platzieren will, kommt also nicht umhin, sich gründlich vorzubereiten und diese Entwicklungen intensiv im Auge zu behalten.

Quelle: Commerzbank, Börse Frankfurt