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Bismarck-Museum Schönhausen darf Exponate behalten

Das Land Sachsen-Anhalt und die Erben des Reichskanzlers Otto von Bismarck konnten sich endlich einigen. Viele der Erbstücke kann das Bismarck-Museum in Schönhausen an der Elbe behalten. Jahrelang dauerten die Verhandlungen an, bevor jetzt endlich Kultusminister Stephan Dorgerloh und Gregor Graf von Bismarck die Verträge unterzeichneten. Gregor Graf von Bismarck agierte dabei als Vertreter der Erbengemeinschaft. Am Mittwoch unterzeichnete man einen Leihvertrag über insgesamt 75 Ausstellungsstücke.

Was darf im Bismarck-Museum in Schönhausen bleiben?

Zu der Sammlung, über die man sich jetzt geeinigt hat, gehören Exponate von Kitsch bis Kunst. Die einzelnen Stücke bekam der Eiserne Kanzler von verschiedenen Verehrern, Diplomaten und sogar Kaisern geschenkt. So finden sich in der Sammlung Hundehalsbänder, Pickelhauben, Bronzefiguren oder auch Bierseidel. Zusammen zeigen sie ein Bild von dem einstigen Personenkult, der um Otto von Bismarck gemacht wurde.

Insgesamt handelt es sich um 90 Präsente, die der Erbengemeinschaft zustehen. Der Kernbestand darf nun aber im Bismarck-Museum in Schönhausen an der Elbe verbleiben. Das Kultusministerium sprach von einer gütlichen Einigung. Zusätzlich habe man im Vertrag eine Option eingearbeitet, Exponate zu kaufen.

Sonderausstellung zeigte bereits letztes Jahr viele Stücke

Bereits im letzten Jahr fand im Bismarck-Museum in Schönhausen eine Sonderausstellung anlässlich des 200. Geburtstags Otto von Bismarcks statt. Bei dieser wurden auch viele kuriose Exponate gezeigt, wie Bismarck-Tassen, Bismarck-Pokale oder die Miniaturen von Bismarck-Denkmälern.

Quelle: MDR