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American Music Awards – ein Abend für BTS

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Bei der Verleihung der American Music Awards konnte sich vor allem die K-Pop-Band BTS freuen. Sie gilt als großer Gewinner des Abends und stieß sogar Taylor Swift vom Thron.

Die südkoreanische Gruppe BTS hat die American Music Awards in der Kategorie „Künstler des Jahres“ gewonnen – einen der wichtigsten Musikpreise überhaupt. Die siebenköpfige Band hat mit ihrem Sieg unter anderem die US-Popsängerin Taylor Swift aus dem Rennen geworfen. Zuletzt hatte sie den Preis drei Mal in Folge gewonnen. Zwar sind die American Music Awards (AMA) weniger renommiert als die Grammys, andererseits sind sie der größte Preis der US-Musikbranche, der direkt von den Zuschauern per Online-Abstimmung vergeben wird.

BTS hatten natürlich auch einen Auftritt

Natürlich hatte die Band BTS als Sieger des Abends auch einen Auftritt in der dreistündigen Verleihungszeremonie. Gleich zum Start trat die K-Pop-Band mit Coldplay zusammen auf. Vor dem Hauptpreis erhielt BTS auch weitere Auszeichnungen, etwa als beste Popgruppe sowie für den besten Popsong. Mit letzterem Preis wurde der Song „Butter“ ausgezeichnet – der natürlich am Ende des Abends noch einmal performt wurde.

Allerdings ging auch die bisherige große Siegerin Taylor Swift nicht leer aus. Sie erhielt den AMA als Popkünstlerin des Jahres und konnte auch noch eine Auszeichnung für das Pop-Album des Jahres mit ihrem Album „Evermore“ abräumen.

34 AMAs für Taylor Swift

Mit gerade einmal 31 Jahren hat Taylor Swift es damit geschafft, 34 AMAs zu gewinnen. Seit 1973 werden die American Music Awards verliehen und so viele Preise wie Taylor Swift hat bisher noch kein anderer Künstler erhalten. Michael Jackson folgt auf Platz zwei, wie Auswertungen des Branchenmagazins „Billboard“ ergaben. Allerdings hat er nur 26 AMAs erhalten.

Olivia Rodrigo – nur ein Preis

Insgesamt sieben Mal war die Newcomerin Olivia Rodrigo für die AMAs nominiert, erhalten hat sie schlussendlich aber lediglich einen Preis – und zwar den für den besten neuen Künstler.

Auch der kanadische Sänger The Weeknd war sechs Mal nominiert, konnte sich jedoch lediglich eine Auszeichnung als bester männlicher R&B-Künstler sichern. Måneskin, eine schwedische Band, die beim Eurovision Song Contest (ESC) den Sieg holte, ging dagegen komplett leer aus. In der neuen Kategorie „Trending Song“ unterlagen sie der Rapperin Megan Thee Stallion. Die neue Rubrik ist vor allem für Songs gedacht, die vorwiegend im sozialen Netzwerk TikTok gespielt werden.

Quelle: dpa