Am Samstag (2. Mai2026) war es endlich soweit. Von der Tierärztin Jenna Wallace gab es die offizielle Bestätigung, dass der
Wie konnte der Buckelwal Timmy die Barge eigenständig verlassen?
Weil ein Buckelwal nicht rückwärts schwimmen kann, stellt sich die Frage, wie er sich gedreht hat oder gedreht worden ist, denn die letzten Drohnenaufnahmen vom Freitag zeigten ihn noch mit der Schwanzflosse zur offenen Rückseite der Barge. Außerdem waren Helfer zu sehen, die mit Seilen hantierten, die um die schmale Stelle vor der Fluke (so wird die Schwanzflosse des Buckelwals genannt) geschlungen wurden. Zudem wurde versucht, den Buckelwal mit diesen Seilen mit einem leichten Motorboot rückwärts aus der Barge zu ziehen. Später fuhr das Begleitschiff rückwärts an die Barge heran. Ob es an der Drehung des Buckelwals beteiligt war, ist nicht bekannt. Leider gibt es nach offiziellen Angaben keinerlei Videoaufnahmen vom Ausschwimmen des Wals. Außerdem soll sich zu diesem Zeitpunkt niemand an Bord der Barge befunden haben. Das Team von New5, das die Rettungsaktion von Beginn an begleitet hat, hatte seine Drohne nicht in der Luft. Deshalb ist auch der minutengenaue Zeitpunkt nicht bekannt, zu dem sich Timmy (alias Hope) aus eigener Kraft aus der Barge bewegt hat.
Was ist zum weiteren Verbleib des Buckelwals bekannt?
Die Auswilderung erfolgte nordöstlich vom niederländischen Skagen im Bereich des Skagerraks. Das Skagerrak bildet den östlichen Teil der Nordsee und weist eine Tiefe von bis zu 700 Metern auf (auch an der Stelle von Timmys Ausschwimmen aus der Barge). Der weitere Weg des Buckelwals kann vom Rettungsteam verfolgt werden, denn er bekam zuletzt in der Barge noch einen neuen Peilsender, der auch unter Wasser funktioniert. Das Team von News5 startete nach dem Anruf von Jenna Wallace sofort die Drohne und konnte Bilder von mehreren Fontänen einfangen, die von Walen beim Atmen erzeugt werden. Ob sie von Timmy stammten, kann nicht mit 100-prozentiger Sicherheit gesagt werden, doch die Wahrscheinlichkeit ist sehr hoch. Walgesänge sind über mehrere Hundert Kilometer zu hören. Deshalb bleibt zu hoffen, dass sich Timmy an den Gesängen seiner Artgenossen orientiert und in Richtung Atlantik schwimmt. Sein Zustand scheint gut zu sein, denn er soll nach Aussagen von Jenna Wallace bereits tief getaucht und danach wieder an die Oberfläche gekommen sein.
Quelle: dpa, News5

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