Diabetes geht oft mit Nervenschäden einher

Durch einen falsch eingestellten Blutzucker können Patienten, die an Diabetes mellitus leiden, Nervenschäden davon tragen. Diese sind zwar nicht heilbar, werden sie aber frühzeitig erkannt und therapiert, können sie deutlich abgemildert werden. Auch ein weiteres Fortschreiten der Schädigungen an den Nerven kann durch eine frühzeitige Behandlung verhindert werden.

Wie erkennt man Nervenschäden bei Diabetes?

Gerade an den Füßen zeigen sich die Nervenschäden bei Diabetes sehr früh. Sobald Patienten den Eindruck haben, dass ihre Füße kalt sind, obwohl sie sich beim Berühren warm anfühlen oder es in den Füßen kribbelt, könnte dies ein Anzeichen für Nervenschäden sein. Diese Ansicht vertritt zumindest das Ärztliche Zentrum für Qualität in der Medizin (ÄZQ). Ebenfalls kann es passieren, dass sich eine Wunde am Fuß befindet, die aber keine Schmerzen verursacht. Dann ist das Schmerzempfinden bei betroffenen Patienten gestört.

Patienten, die unter Diabetes mellitus leiden, sollten diese und auch viele andere vermeintlich harmlose Beschwerden ihrem Arzt mitteilen. Der kann dann frühzeitig intervenieren und mit einer Behandlung der bereits vorhandenen Nervenschäden beginnen, um deren Verlauf abzumildern.

In seinem neuen Merkblatt empfiehlt das ÄZQ zudem, dass Patienten täglich ihre Füße kontrollieren sollten. So könnten Veränderungen frühzeitig festgestellt und behandelt werden. Anlass zum Handeln geben dabei rote und eingerissene Stellen an den Füßen, aber auch Blasen. Zusätzlich sollten Diabetes-Patienten darauf achten, dass die Schuhe nicht drücken. Strümpfe dürfen die Beine nicht einschnüren und so die Durchblutung gefährden.

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