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Wuppertal: Zahlreiche Wahlberechtigte müssen noch warten

Stay alert concept

In Wuppertal sitzen viele Wahlberechtigte in Notunterkünften fest. Auch einige Wahllokale sollten zur Öffnung um 8:00 Uhr nicht aufgesucht werden.

In der Nacht vom Samstag zum Sonntag erlebten zahlreiche Menschen nach einem Bombenfund in Wuppertal eine Überraschung. Gegen 3:00 Uhr begannen die Benachrichtigungen zur Evakuierung rund um den Fundort Rauental 77. Die Menschen in einem Umkreis von 250 Metern rund um den Fundort mussten sich den Anordnungen zu einer zwangsweisen Evakuierung unterwerfen. Die Evakuierungen waren am gegen 8.30 Uhr abgeschlossen, sodass der Kampfmittelräumdienst gegen 10.00 Uhr mit der Entschärfung der Bombe beginnen konnte.

Mehrere Wahllokale sollten vorsorglich nicht aufgesucht werden

Die Menschen im Bereich von 250 bis 500 Meter rund um den Bombenfundort wurden aufgefordert, ihre Wohnungen und Häuser nicht zu verlassen. Außerdem sollten sie sich von den Fenstern fernhalten. Zusätzlich forderte die Stadtverwaltung Wuppertal die Wahlberechtigten auf, die im 500-Meter-Radius liegenden Wahllokale erst nach der erfolgreichen Entschärfung der Bombe und der Aufhebung der Sicherheitsmaßnahmen aufzusuchen. Betroffen davon sind fünf Wahllokale und insgesamt acht Wahlbezirke. Die Wahllokale in der Sicherheitszone sind betriebsbereit und besetzt, sodass es nach der Entwarnung sofort losgehen kann. Größere Staus bei der Stimmabgabe sind nicht sehr wahrscheinlich, weil in diesem Jahr der Anteil der Briefwähler ungewöhnlich hoch ist. Offiziellen Schätzungen zufolge haben bundesweit bis zu einem Drittel aller Wahlberechtigten per Briefwahl abgestimmt.

Aktuell noch erhebliche Verkehrsbeeinträchtigungen in Wuppertal

Von den Folgen des Bombenfunds und der notwendigen Entschärfung vor Ort ist auch der ÖPNV der Stadt betroffen. Acht Buslinien müssen großräumige Umleitungen fahren. Betroffen von den Umleitungen sind die Linien 602,604,608 sowie 611, 616, 626, 636 und 646. Die Buslinie 638 wurde vorübergehend komplett eingestellt. Potenzielle Nutzer sollten sich darauf einstellen, dass es auch nach der Entwarnung noch zu Verspätungen auf diesen Linien kommen kann. Die Stadtverwaltung Wuppertal verweist bei der Verteilung aktueller Informationen auf das Lokalradio Wuppertal sowie die Warn-App NINA.

Quelle: Stadtverwaltung Wuppertal