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Wuhan bereitet sich auf die Ausbreitung des Coronavirus vor

Der Coronavirus hat China fest im Griff. Inzwischen sind mehr als ein Dutzend Städte komplett zu Quarantäneregionen geworden.
Durch den sich rasch ausbreitenden Coronavirus hielt die chinesische Regierung die Abriegelung von Wuhan, Huanggang, Ezhou und Chibi sowie zwei weiteren Städten für notwendig. Der öffentliche Nahverkehr wurde gestoppt. Die Menschen müssen Schutzmasken tragen, wenn sie auf die Straße gehen. Wer das nicht tut, riskiert Bußgelder. Betroffen von diesen Maßnahmen sind mittlerweile mehr als 40 Millionen Menschen.

Wuhan will Patienten in einem Blitz-Neubau behandeln

Offenbar bereitet sich die chinesische Regierung auf eine rasch um sich greifende Epidemie vor. In der Stadt Wuhan wird derzeit ein Krankenhaus gebaut, dass schon in wenigen Tagen 1.000 Patienten stationär aufnehmen kann. Die Bauarbeiten für das ausschließlich für Patienten mit dem Coronavirus gedachte Krankenhaus laufen bereits auf Hochtouren. Der Neubau entsteht aus Fertigteilen und soll eine Nutzfläche von 25.000 Quadratmetern erhalten. Die Aufnahme des Krankenhausbetriebs ist bereits für den 2. Februar 2020 geplant. Der Eröffnungstermin ist durchaus realistisch, denn mit solchen Blitz-Neubauten haben die Chinesen bereits Erfahrung. Im Jahr 2003 hatten sie im Zusammenhang mit der Sars-Ausbreitung ein Krankenhaus in der Nähe von Peking in weniger als einer Woche neu errichtet und in Betrieb genommen.

Schutzmaßnahmen gegen den Coronavirus werden ständig erweitert

Reisende müssen sich auf zusätzliche Kontrollen an den chinesischen Flughäfen einstellen. Dort erfolgen derzeit flächendeckende Überwachungen der Passagiere mit Wärmebildkameras. Die Passagiere sollten sich auch nicht wundern, wenn Flughafenpersonal mit kontaktlos arbeitenden Fieberthermometern anrücken. Damit soll eine globale Verbreitung verhindert werden. Erste Fälle aus dem Ausland sind bereits bekannt. Sie wurden aus Japan, Südkorea, Thailand und den USA gemeldet. Außerdem müssen Touristen durch das Coronavirus mit immer mehr Einschränkungen leben. Viele historische Stätten können ab dem letzten Januarwochenende 2020 nicht mehr besucht werden. Dazu gehören beispielsweise Abschnitte der Chinesischen Mauer, die Ming-Gräber und die Verbotene Stadt in Peking. Auch das Disneyland Shanghai wird zur Verhinderung einer Epidemie oder gar Pandemie durch das Coronavirus geschlossen.

Quelle: AFP, dpa