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Wird der Umbau der „Genting Highlands“ zu einem Desaster?

Ein Teil des Vergnügungsparks „Genting Highlands“ in der Nähe von Kuala Lumpur ist derzeit wegen Umbauarbeiten geschlossen. Dort gibt es derzeit Hinweise darauf, dass der Umbau in einer wirtschaftlichen Katastrophe für die Betreibergesellschaft und für 20th Century Fox enden könnte.

Mittlerweile streiten sich die Betreiber der „Genting Higlands bereits mit 20th Century Fox vor Gericht. Der Grund dafür sind massive Verzögerungen beim Umbau sowie die fehlende Einhaltung der Vorgaben des Lizenzgebers für die neuen Attraktionen des Erlebnisparks.

Streit um die „Genting Highlands“ von gegenseitigen Vorwürfen geprägt

Bereits im November 2018 haben die Betreiber des Freizeitparks „Genting Highlands“ eine Klage gegen 20th Century Fox eingereicht. Dort wird behauptet, dass 20th Century Fox den weiteren Ausbau des Vergnügungsparks in Kuala Lumpur behindert, um sich selbst keine Konkurrenz zu schaffen. Diese Hypothese leiten sie aus der Tatsache ab, dass 20th Century Fox im Jahr 2017 von Walt Disney übernommen wurde. Disney betreibt einen Erlebnispark in Shanghai. Der Genting-Konzern hat nach eigenen Angaben in der Klage bereits 750 Millionen in den Ausbau der „Genting Highlands“ gesteckt und fordert nun von 20th Century Fox rund eine halbe Milliarde Dollar Schadenersatz.

20th Century Fox hält mit erheblichen Baumängeln dagegen

Der Lizenzgeber für die neuen Attraktionen in den „Genting Highlands“ bemängelt in einer schon vorher eingereichten Schadenersatzklage, dass beim Umbau zahlreiche Vorgaben nicht eingehalten wurden. Sie betreffen auch Sicherheitsbestimmungen. Bei einer der neuen Attraktionen wurde bei einer Begehung festgestellt, dass sogar Notausgänge fehlen. Die Straße, an welcher künftig die Paraden stattfinden sollen, hat zu schmale Bürgersteige. Zusätzlich wurden erhebliche Größenabweichungen bei zahlreichen Gebäuden festgestellt. 20th Century Fox behauptet, Informationen von einem Insider zu haben, dass sich die Bauherren „zu einem späteren Zeitpunkt“ auf dem juristischen Weg darum kümmern wollen. Dieser Hinweis kam, nachdem der Lizenzgeber bemängelt hatte, dass ein zum Park gehörendes Gebäude einen Einblick in den gesamten Freizeitpark ohne die Entrichtung von Eintrittsgeldern bietet.

Außerdem halten die Bauherren die Zeitplanung für den Umbau nicht ein. Deshalb fordert 20th Century Fox in der Klage ebenfalls Schadenersatz für entgangene Einnahmen aus Lizenzgebühren in Höhe von rund 46 Millionen US-Dollar. Die Forderung wurde aufgemacht, nachdem sich der Genting-Konzern geweigert hatte, einen Kompromissvorschlag anzunehmen. Danach sollte der Zusatz „Twentieth Century Fox World“ aus dem künftigen Namen des Freizeitparks entfernt werden.

Quelle: Inhalt der Klagen bei scribd.com, Variety