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Wie starteten die Börsen in die neue Woche?

Der DAX präsentierte sich zu Wochenstart ziemlich stabil und knabberte am Montag um die Mittagszeit an der 10.000er Marke, nachdem er diese kurz nach dem Handelsstart bereits um 27 Punkte übersprungen hatte. Zu den Gewinnern des Vormittags gehörten Siemens, Infineon und Volkswagen. Der MDAX hielt sich dank der Zuwächse bei den Kurswerten von NORMA, Aurubis und Bilfinger oberhalb der 20.000er Marke. Auch der TecDAX legt zu. Hier wurden die größten Gewinne bei Aixtron, Draegerwerk und GFT Technologies verzeichnet. Ein Plus war zu Wochenbeginn auch beim SDAX zu verzeichnen. Dafür sorgten die Aktienkurse von Wacker Neuson, WCM Beteiligung und HYPOPORT.

Wie entwickelten sich die Rohstoffpreise zu Wochenbeginn?

Die Preise für Rohöl bewegen sich nach wie vor auf einem niedrigen Niveau. Zur Mittagszeit wurde das Barrel Brent zum Preis von knapp 40 Dollar gehandelt und musste damit im Vergleich zum Handelsschluss der Vorwoche einen leichten Verlust hinnehmen. Analysten führen das darauf zurück, dass die auf dem Markt verfügbare Menge durch die Erhöhung der Förderquoten im Iran steigen wird. Satte Preiszuwächse gab es zu Wochenstart bei Weizen, Kaffee, Holz, Palmöl, Reis und Sojabohnenöl. Ein klares Plus verzeichnete zu Beginn der 11. Kalenderwoche des Jahres 2016 auch der Goldpreis. Nach einem Tiefpunkt mit 1.245,75 Dollar pro Feinunze kletterte er bis zum Montagmittag auf mehr als 1.256 Dollar pro Feinunze.

Devisen und Anleihen Mitte März 2016

Wer bei seinen Geldanlagen sehr langfristig denkt, kann auf dem Anleihenmarkt eine gute Verzinsung abräumen. Hier sind vor allem die Bundesanleihen gefragt, die im Juli 2027 fällig werden. Sie verzeichnen deshalb eine hohe Nachfrage, weil sie mit 6,5 Prozent verzinst werden. Außerdem gelten die von der deutschen Bundesregierung herausgegebenen Anleihen als sicher. Bei den Anleihen anderer EU-Länder sind die Wertpapiere der französischen Regierung gefragt, die im Juli 2029 fällig werden. Der Grund sind auch hier die mit 4,278 Prozent lukrativen Zinsen.

Sicher und rentabel sind auch die Anleihen der Australischen Regierung, für die je nach offener Laufzeit zwischen 3,25 und 5,5 Prozent Zinsen fällig werden. Deutlich mehr wäre mit 12,75 Prozent bei Anleihen der brasilianischen Regierung zu holen, doch dort ist auch das Risiko entsprechend hoch. Hier sollte nur derjenige investieren, der im Ernstfall auf das angelegte Geld verzichten kann.

Der Tauschkurs des Euro gegenüber dem US-Dollar setzte den Trend der Kalenderwoche 10/2016 fort und hielt sich zu Handelsstart am Montag stabil über 1,11 Dollar, obwohl er kurz nach Öffnung der Frankfurter Börse ein Minus von knapp einem halben Prozent hinnehmen musste.

Quelle: Börse Frankfurt