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USA: Rauchen erst ab 21

Dass Rauchen gefährlich ist, ist auch in den USA längst bekannt. Nun will der Senat den Genuss von Glimmstängel, E-Zigarette und Co. für Jugendliche unattraktiver machen und die Altersgrenze für den Erwerb von Tabakprodukten und E-Zigaretten auf 21 Jahre anheben.

Bisher lag die Altersgrenze bei 18 Jahren. Jetzt hat der Senat n einem ersten Gesetzespaket zum Haushalt 2020 beschlossen, das Mindestalter für den Kauf von Tabakprodukten auf 21 Jahre anzuheben.

Wie kam es zur Anhebung der Altersgrenze?

Die Entscheidung wurde auch vor dem Hintergrund getroffen, dass Dutzende Menschen nach dem Gebrauch von E-Zigaretten gestorben waren. Mehr als 50 Menschen sollen laut CDC-Angaben bereits gestorben, 2.400 weitere erkrankt sein. Allerdings ist weder in Deutschland noch anderswo ein ähnlicher Anstieg von Lungenschädigungen bekannt. Aber auch an den Folgen von normalem Tabakrauch sterben laut CDC jährlich 480.000 Menschen.

Vor allem in Nordamerika häufen sich die Beschwerden im Zusammenhang mit E-Zigaretten. In Deutschland sind diese noch nicht angekommen, wohl auch, weil hier strengere Vorgaben hinsichtlich der Zusammensetzung der Wirkstoffe gelten.

Trump steht hinter Anhebung der Altersgrenze

US-Präsident Donald Trump zeigte sich bereits mehrfach besorgt über die Nutzung von E-Zigaretten. Vor allem die starke Verbreitung unter Jugendlichen bereitete ihm Sorge. Daher hat er schon Anfang November in Aussicht gestellt, das Mindestalter für den Kauf von Tabakprodukten und E-Zigaretten anzuheben.

Mittlerweile hat Trump sogar in Erwägung gezogen, ausgefallene Geschmacksrichtungen für E-Zigaretten zu verbieten. Diese animieren Experten zufolge insbesondere Jugendliche zum Dampfen. Allerdings war zuletzt zu diesen Plänen nichts mehr von Trump zu hören.

Quelle: dpa