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Auf den Spuren von „Zurück in die Zukunft“ – Das Hoverboard kommt

Wer hat als Jugendlicher Marty McFly nicht beneidet, als er sich mit seinem schwebenden Skateboard aus so mancher brenzligen Situation retten konnte? Als die Filme der Serie „Zurück in die Zukunft“ gedreht wurden, war das schwebende Skateboard noch reine Fiktion. Nun könnte ein solches futuristisches Board unter dem Namen Hoverboard bald in den Handel kommen. Das zeigt ein Blick auf die Präsentationen auf der Plattform Kickstärter, wo sich bereits viele Investoren dafür interessieren.

Was wurde zum Hoverboard bisher bekannt?

Als Entwickler und künftiger Anbieter für das Hoverboard hat sich bei Kickstarter die amerikanische Firma Hendo präsentiert. Nachdem NBC einen Bericht über das Projekt Hoverboard brachte, stieg die Zahl der Investoren binnen weniger Stunden auf etwa 850. Die Wunschsumme des Unternehmens in Höhe von 250.000 Dollar ist beinahe erreicht. Die Inspiration zum Hoverboard stammt bei den Erfindern von Hendo tatsächlich aus der Filmreihe „Zurück in die Zukunft“. Da diese Reihe auf großes Interesse vor allem bei den Jugendlichen stieß, erhoffen sich die Hendo-Leute auch bei ihrem Hoverboard einen reißenden Absatz.

Wie soll das Hoverboard von Hendo funktionieren?

Die immensen Fähigkeiten des schwebenden Skateboards von Marty McFly bringt das Hoverboard natürlich nicht mit. Aber es kann tatsächlich vom Boden abheben. Allerdings darf der Boden nicht eisenhaltig sein, denn das Hoverboard arbeitet mit einem Magnetfeld, dass von vier an der Unterseite befindlichen Motoren erzeugt wird. Ein Video der Entwickler zeigt, dass das Hoverboard einige Zentimeter über dem Boden schweben kann. Derzeit bringt der Prototyp eine Tragkraft von 150 Kilogramm, die aber durch die Weiterentwicklung noch deutlich gesteigert werden kann. Das würde bedeuten, dass sich die Technologie auch in anderen Bereichen einsetzen ließe. Beispielsweise könnte der Erdbebenschutz von Gebäuden damit revolutioniert werden. Das möchte Hendo auch fördern und offeriert deshalb zum Preis von rund 300 Dollar einen „Whitebox Developer Kit“, in dem die Spezialmotoren zur Erzeugung des Magnetfelds nebst Akku enthalten sind.