Smartphone Lenovo Moto Z soll noch attraktiver werden

Schon mit den aktuell verfügbaren Gadgets ist das Lenovo Moto Z von einem klassischen Smartphone weit entfernt. Wie der Hersteller mit Sitz in China jetzt bekanntgab, soll es künftig pro Quartal im Schnitt vier neue Zusatzmodule geben. Sie werden Moto Mods genannt und verschaffen dem Smartphone zusätzliche Fähigkeiten. Mit den aktuell angebotenen Moto Mods können die Nutzer beispielsweise schon jetzt die Akku-Laufzeit spürbar verlängern. Dafür kamen soeben in den USA das Mophie Mod und das Incipio Mod auf den Markt. Wer sich für das Incipio Mod entscheidet, bekommt zusätzliche 3.000 mAh. Beim Mophie Mod sind es ergänzende 2.220 mAh. Das Incipio Mod ist auch deshalb lohnenswerter, weil es einen Support für die induktive Ladung bietet. Noch ist es in Deutschland allerdings nicht verfügbar.

Welche Moto Mods gibt es aktuell auf dem deutschen Markt?

Schon jetzt lässt sich das Lenovo Moto Z mit dem Mod Insta Share Projektor in einem mobilen Minibeamer verwandeln. Er projiziert Bilder mit einer maximalen Diagonale von 70 Zoll und einer Auflösung von 480 mal 854 Bildpunkten. Zu haben ist er bei den Fachhändlern zu einem durchschnittlichen Preis von 350 Euro. Damit ist der Insta Share Projektor das bisher teuerste Moto Mod, welches in Deutschland verfügbar ist. Rund 300 Euro sollten die Besitzer des Lenovo Moto Z planen, die sich das Mod Hasselblad True Zoom zulegen möchten. Damit bekommt die im Smartphone integrierte Kamera einen zusätzlichen 10-fachen optischen Zoom. Ein weiteres in Deutschland erhältliches Moto Mod ist Soundboost aus dem Hause JBL. Der andockbare Lautsprecher steht zum Preis von rund 100 Euro zur Auswahl.

Welche weiteren Moto Mods könnte Lenovo auf den Markt bringen?

Insiderhinweisen aus dem Hause Lenovo zufolge wird momentan vor allem an Mods für die Kamera des Smartphones Lenovo Moto Z gearbeitet. So könnte ein Mod mit einem Minidisplay kommen, mit dem die Rückseitenkamera für Selfies genutzt werden kann. Experten rechnen damit, dass Lenovo auch ein Mod entwickeln wird, welches als E-Book-Reader ausgelegt ist. Sinnvoll wäre das allemal, denn dadurch würde die Akkulaufzeit beim Lesen nicht so stark wie bisher belastet werden. Auch die Augmented Reality könnte mit einem neuen Mod Einzug beim Smartphone Lenovo Moto Z halten.

Quelle: Lenovo, Golem