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Sixt-Aktien nach einem Einbruch mit stark steigendem Trend

Zum Ende des Jahres 2018 mussten die Besitzer der Aktien der Sixt-Autovermietung mit einem kräftigen Einbruch der Handelswerte an den Börsen leben. Nun geht es wieder kräftig aufwärts mit den Kursen. Dafür gibt es einen guten Grund.

Binnen kürzester Zeit haben die Sixt-Aktien einen Sprung von mehr als sechs Prozent bei den Handelswerten hingelegt. Der Aufwärtstrend dürfte in den nächsten Tagen anhalten. Der Grund dafür ist, dass die Autovermietung ihr Angebot ab März 2019 auch auf das Carsharing erweitert hat.

Warum sehen die Börsianer Sixt aktuell so positiv?

Bisher war das Carsharing in Deutschland lediglich ein Nischengeschäft. Das könnte sich durch die neuen Angebote der Sixt-Autovermietung ändern, denn das Unternehmen hat bereits einen umfangreichen Kundenstamm. Außerdem steht hier eine große Fahrzeugpalette zur Verfügung, die mittlerweile rund 240.000 Fahrzeuge weltweit umfasst. Das Unternehmen vermietet Autos vom Kleinstwagen über Mittelklasse- und Luxuswagen bis hin zum Truck und zum Kleinbus und bietet einen eigenen Limousinenservice an. Hinzu kommt, dass sich das 1912 gegründete Unternehmen technisch als sehr innovativ erweist. Sowohl die Angebote zur klassischen Autovermietung als auch zum Carsharing können komfortabel per App gebucht werden. Bei der Erweiterung des Angebots und der Entwicklung des Aktienkurses dürfte sich die Tatsache positiv bemerkbar machen, dass das Unternehmen ein sehr dichtes Netz an Servicestationen betreibt. Auf dem internationalen Parkett ist die Sixt SE mittlerweile in mehr als hundert Ländern vertreten. Derzeit wird die Website der Autovermietung überarbeitet, um den Kunden auch die nicht überall üblichen Dienstleistungen vorzustellen. Dazu gehört beispielsweise die Übergabe der Leihwagen an einem von den Kunden individuell gewählten Ort.

Beim Kauf von Einzelakten sollten Anleger Vorsicht walten lassen

Aktien sind derzeit eine gern gewählte Geldanlage, weil sie durch die Zinspolitik der EZB eine höhere Rendite als klassische Anlagen (Festgeld und Tagesgeld) versprechen. Dieser Trend wird auch noch eine Weile anhalten, denn nach den Einschätzungen der Finanzmarktanalysten sieht es nicht danach aus, als würde die EZB die Leitzinsen im Jahr 2019 spürbar erhöhen. Ein solcher Schritt wird aktuell erst für das Jahr 2020 erwartet. Dazu trägt die momentan spürbare Abschwächung der Entwicklung der Konjunktur bei. Allerdings sollten interessierte Anleger auch die mit Aktien verbundenen Risiken im Auge behalten. Sie sind bei der Fokussierung auf die Aktien einzelner Unternehmen besonders hoch. Experten raten Anlegern deshalb, ihre Investitionen auf mehrere Unternehmen und Branchen zu splitten. Für Kleinanleger ist das am besten mit der Nutzung der verschiedenen Aktienfonds möglich.

Quelle: Börse Stuttgart, Sixt