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Schießerei bei YouTube: Der Grund war purer Frust | Alltagsmagazin.de

Schießerei bei YouTube: Der Grund war purer Frust

Am 3. April 2018 war es zur Mittagszeit zu einer Schießerei am Hauptsitz von YouTube gekommen. Inzwischen wurde bestätigt, dass es sich bei der von der toten Frau tatsächlich um die Täterin gehandelt hat. Auch die Motivlage hat sich mittlerweile offenbart. Schuld war purer Frust.

Bei den Ermittlungen nach der Schießerei bei YouTube gab es allerdings auch Hinweise darauf, dass möglicherweise oberflächliche Reaktionen der Polizei dazu beigetragen haben könnten. Die Bilanz sind vier Verletzte. Drei der Opfer wurden von der Frau angeschossen, ein viertes Opfer verletzte sich bei der Flucht. Die Motivation für die Attacke dürfte die ohnehin hitzigen Diskussionen über eine Verschärfung des Waffenrechts in den USA noch weiter anheizen.

Polizei wurde vor möglichen Racheaktionen der Frau gewarnt

Bei der Tat steht die Enttäuschung als Motiv im Vordergrund. Die Frau war aktive YouTuberin und davon enttäuscht, dass sie von den Plattformbetreibern keine Entgelte mehr für ihre Videos bekam. Das gab der Vater der Täterin gegenüber den Ermittlern an. Die Enttäuschung über die Einstellung der Zahlungen war bei seiner Tochter so groß gewesen, dass sie puren Hass gegen YouTube empfunden habe. Nachdem die Täterin plötzlich verschwand, hatten die Eltern eine Vermisstenanzeige bei der Polizei erstattet und dabei sogar angegeben, dass sie einen Racheakt gegen YouTube planen könnte. Die Polizei fand die Täterin schlafend in ihrem Auto und beurteilten die Lage als nicht kritisch. Mediengerüchte, nach denen sie zuvor ihren Freund hätte töten wollen, wurden bei den offiziellen Statements der Ermittler dementiert.

Offenbar empfand die Frau nach ihrer Tat Reue

Aus den ersten Angaben der Sicherheitskräfte nach der Schießerei bei YouTube ging nicht hervor, wie der Tod der Täterin verursacht wurde. Inzwischen steht fest, dass sie sich selbst erschossen hat, nachdem sie drei YouTube-Mitarbeiter angeschossen hatte. Das deutet darauf hin, dass ihr die Schwere ihrer Tat noch vor Ort klar geworden ist. Bei der Täterin handelt es sich um eine in Kalifornien lebende Iranerin, die mehrere eigene Kanäle bei YouTube betrieb, auf welchen sie sich mit den Themen Tierschutz und Fitness beschäftigte. Auf ihrer eigenen Website beschwerte sie sich kurz vor der Attacke auf das YouTube-Hauptquartier über Ungerechtigkeiten der Betreiber der Video-Plattform. Dort hieß es, YouTube würde einige ihrer Videos gezielt blockieren und ungerechtfertigt mit Altersbeschränkungen versehen. Inzwischen wurden die Kanäle der Täterin komplett aus dem Netz genommen.

Quelle: ABC, CNN, LA Times