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Ryanair: Änderungen beim Handgepäck gegen Verspätungen | Alltagsmagazin.de

Ryanair: Änderungen beim Handgepäck gegen Verspätungen

In der jüngsten Zeit waren zahlreiche Flüge von Ryanair verspätet. Als eine der Ursachen wurden Verzögerungen durch den Umgang mit Handgepäck entdeckt. Deshalb ändert die Airline die Konditionen für die Mitnahme von Handgepäck.

Von den Änderungen der Bedingungen für das Handgepäck bei Ryanair sollen nach den Angaben der Fluggesellschaft nur reichlich ein Drittel aller Fluggäste betroffen sein. Sie treten bereits am 1. September 2018 bei allen Buchungen und ab November 2018 beim Boarding in Kraft.

Was wird sich konkret bei Ryanair ändern?

Die erste Änderung ergibt sich bei der zulässigen Größe für das Handgepäck. Bisher war eine Größe von bis zu 55x40x20 Zentimeter erlaubt. Nach dem Inkrafttreten der Änderungen gelten als Handgepäck nur noch Gepäckstücke bis zu einer Maximalgröße von 40x20x25 Zentimeter. Die gleiche Größe gilt jedoch ab Herbst auch für das „kleine Handgepäck“. Das heißt, Fluggäste sollten auch die Länge ihrer Notebooktaschen sehr genau nachmessen, denn für 17- und 18-Zoll Notebooks dürfte diese Größe nicht mehr reichen. Die Kostenfreiheit für die 10-Kilogramm-Koffer bei „Non-priority“-Buchungen wird es nicht mehr geben. Bei der Buchung verlangt Ryanair dafür künftig 8 Euro. Werden sie erst nach der Buchung hinzugefügt, werden 10 Euro fällig. Wer „Priority“ bucht, darf weiterhin ein solches Gepäckstück kostenlos mitnehmen. Wird beim Einchecken festgestellt, dass ein als Handgepäck gedachtes Gepäckstück die genannte Größe überschreitet, wird eine Gebühr von 25 Euro fällig.

Warum hält Ryanair diese Änderungen für notwendig?

Durch das Handling des Handgepäcks sind bei Ryanair-Flügen Verzögerungen in erheblichem Umfang entstanden. Genau diese will Ryanair künftig vermeiden. Sie bringen nicht nur die Abflugpläne der Airports durcheinander, sondern sorgen oft auch dafür, dass Fluggäste ihre gebuchten Anschlussflüge nicht erreichen. Dass die Airline von einer geringen Zahl betroffener Fluggästen ausgeht, liegt daran, dass ohnehin schon ein Drittel der Passagiere die „Priority“-Buchungen nutzt. Ein weiteres Drittel hat lediglich ein Handgepäckstück dabei. Allerdings können nicht alle Fluggäste wegen der niedrigeren Kosten auf die „Priority“-Option umsteigen. Nach den Angaben der Airline ist diese pro Flug nur bei 95 Fluggästen möglich. Das heißt, wer diesen Vorteil nutzen möchte, sollte künftig etwas frühzeitiger seine Tickets buchen.

Quelle: Ryanair